Geld für Pflegebedürftige

Sparda-Bank spendet an Diakoniestation Schönbuchlichtung

Artikel vom 23. Dezember 2016 - 14:18

HOLZGERLINGEN (red). Bereits die leichtesten Aufgaben im Haushalt können für Pflegebedürftige zum Problem werden. Ohne Hilfe schaffen sie es nicht. Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements spendet die Sparda-Bank Baden-Württemberg 1000 Euro an die Diakonie- und Sozialstation Schönbuchlichtung, die genau diese Hilfe anbietet. Monika Pudleiner, Filialmitarbeiterin in Böblingen, besuchte die Einrichtung.

"Über die großzügige Spende der Sparda-Bank Baden-Württemberg sind wir sehr froh", sprachen Geschäftsführer Manfred Brodbeck und Ines Pupka-Lipinski, Pflegedienstleiterin von der Diakonie- und Sozialstation Schönbuchlichtung, der Sparda-Bank Baden-Württemberg ihren Dank aus. "Die Spende werden wir für gezielte Fortbildungen und Schulungen unserer Pflegefachkräfte einsetzen, damit sie für ihre vielschichtigen, schwierigen und komplexen Einsätze bei unseren pflegebedürftigen Kunden bestens vorbereitet sind."

So lange wie möglich einen eigenen Haushalt führen

"Je älter und pflegebedürftiger die Menschen werden, umso wichtiger sind eine professionelle Hilfe und entsprechende Angebote, die es Pflegebedürftigen ermöglichen weiterhin einen eigenen Haushalt zu führen", so die Filialmitarbeiterin Monika Pudleiner. "Mit unserer Spende können wir pflegebedürftigen Menschen direkt vor Ort helfen und sie im täglichen Leben unterstützen", ergänzt die Filialmitarbeiterin aus Böblingen.

200 000 Euro stehen den Sparda-Filialen für Spenden an gemeinnützige Einrichtungen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Gewinnsparverein der laut Pressemitteilung größten baden-württembergischen Genossenschaftsbank. Gefüllt wird der Spendentopf durch die Loskäufe beim Sparda-Gewinnsparen. Ein Sparlos kostet sechs Euro, vier Euro fünfzig werden davon angespart und ein Euro fünfzig wandern in das Spielkapital. Davon gehen 25 Prozent als Spenden an mildtätige Zwecke, die restlichen 75 Prozent fließen in den Gewinnplan.

Die Sparda-Bank Baden-Württemberg eG ist mit 14 Milliarden Euro Bilanzsumme die größte Genossenschaftsbank in Baden-Württemberg und bundesweit die zweitgrößte. Sie ist 1999 aus der Fusion der Sparda-Banken in Karlsruhe (1896 gegründet) und Stuttgart (1899) hervorgegangen. Die Sparda-Banken wurden als Selbsthilfeeinrichtung für Beamte der Eisenbahn, Post und Dampfschifffahrt gegründet. Der Spar- und Darlehensverein sollte seinen Mitgliedern bescheidenen Wohlstand mittels günstigen Konditionen ermöglichen. Dieses genossenschaftliche Prinzip gehört zu den Grundprinzipien der Sparda-Bank. Laut der unabhängigen Umfrage "Kundenmonitor Deutschland" von der ServiceBarometer AG wurden die Sparda-Banken zum 24. Mal in Folge zur Filialbank mit den zufriedensten Kunden gewählt. Aktuell unterhält die Sparda-Bank für 700 000 Kunden 39 Filialen und 49 SB-Banken in Baden-Württemberg.

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