Genossenschaften im Aufwind

Mitgliederversammlung der Genossenschaftsbank Weil im Schönbuch: 23 langjährige Genoba-Jubilare

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    Die Genoba ehrt Mitglieder, die seit 50 und 60 Jahren dabei sind (von links): Vorstand Schäfer, Aufsichtsratsvorsitzender Kopp, Heinz Steger, Alfred Nestele, Rudolf Stemler, Erwin Marquardt, Reinhold Singer, Siegfried Schulz, Albert Gläser, Ulrich Schunke, Erwin Scheuermann und Vorstand Heldmaier Foto: red

Nach der musikalischen Eröffnung der Mitgliederversammlung durch die Harmonikafreunde Weil im Schönbuch begrüßte der Aufsichtsratsvorsitzende der Genossenschaftsbank Weil im Schönbuch, Hans-Peter Kopp, zirka 300 Mitglieder in der Radsporthalle.

Artikel vom 23. Juli 2014 - 17:42

WEIL IM SCHÖNBUCH (red). Vorstand Horst Heldmaier berichtete über das gute Geschäftsjahr 2013 und erläuterte die wichtigsten Zahlen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, sowie über die Beschlüsse der Vertreterversammlung. Vorstand Rainer Schäfer präsentierte den Mitgliedern einen Rückblick auf das 111- jährige Bestehen im vergangenen Jahr. Viele interessante Veranstaltungen wurden von den Mitgliedern gut besucht und werden wohl in guter Erinnerung bleiben. "Wir sind nicht nur Stolz auf unsere 111-jährige Geschichte, sondern auch auf das gelungene und abwechslungsreiche Jubiläumsjahr", so Vorstand Schäfer. Die neue Homepage präsentierte er als dritte Zweigstelle (Onlinezweigstelle) der Bank. "Die Genoba Weil ist die persönliche Direktbank in Weil, die mit ihrer Kundennähe weit mehr bietet als jede Direktbank".

Anschließend nahm Vorstand Heldmaier die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Das gute Vertrauensverhältnis der Mitglieder zu ihrer Genoba spiegelte sich in der Anzahl der Jubilare wieder. "Nur wer mit seiner Bank zufrieden ist und sich in guten Händen wähnt", so Vorstand Heldmaier, "kann nach 50 und 60 Jahren als treues Mitglied geehrt werden. Wir sind stolz, dass wir heute 23 Mitglieder für langjährige treue Mitgliedschaft bei unserer Genoba ehren können." 17 Jubilare durften eine Urkunde für 50-jährige und sechs Jubilare für 60-jährige Mitgliedschaft nebst einem Weinpräsent in Empfang nehmen. Passend zur Mitgliederehrung und zum 111-jährigen Bestehen brachte Bürgermeister Josef Zolk von Flammersfeld einer der Nachfolger von Friedrich Wilhelm Raiffeisen den Anwesenden das Leben und Wirken von einem der beiden Väter der Genossenschaftsidee, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, näher und zog mit einem beeindruckenden Vortrag das Publikum in seinen Bann. Er erläuterte die genossenschaftliche Idee anschaulich, ausgehend von der Hilfe zur Selbsthilfe und berichtete, dass die Gründung von Genossenschaften in den letzten Jahren wieder sprunghaft zugenommen habe. In Deutschland seien schon mehr als 17 Millionen Menschen Mitglied in einer Genossenschaft, Tendenz weiter steigend.

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