Matthias Schöck bekommt es mit Fridi Miller zu tun

Am 10. Juni ist in Hildrizhausen Bürgermeisterwahl - Gemeinderat entscheidet am Dienstag, ob es eine Kandidatenvorstellung geben wird

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Artikel vom 14. Mai 2018 - 18:12

Von Martin Müller

HILDRIZHAUSEN. Am Montag um 18 Uhr ist Hauptamtsleiter Christoph Reza noch mal den Gang zum Rathausbriefkasten angetreten und hat hineingespickt. Nix drin. Damit ist klar, dass der amtierende Bürgermeister Matthias Schöck am 10. Juni, dem Tag der Wahl in Hildrizhausen, nur mit einer einzigen Gegenkandidatin zu rechnen hat.

Die Sindelfingerin Fridi Miller hatte laut Reza am Mittwoch, 9. Mai, ihre Bewerbungsunterlagen abgegeben. Fridi Miller ist mittlerweile hinlänglich bekannt als Dauerkandidatin. Wo immer sich im Landkreis und auch darüber hinaus die Chance eröffnet, um den Posten eines Bürgermeisters oder Oberbürgermeisters zu kandidieren, wirft sie ihren Hut in den Ring. Das war so in Sindelfingen und in Holzgerlingen, in Nufringen und Schönaich, in Magstadt und auch in Böblingen. Aber auch in Plüderhausen beispielsweise oder in Ravensburg war die 48-jährige Mutter einer Tochter schon am Start. Und bei der Bundestagswahl hatte sie als Einzelkandidatin Angela Merkel das Kanzleramt abspenstig machen wollen. "Familienhelferin" lautet ihre Berufsbezeichnung.

Der Diplomverwaltungswirt Matthias Schöck leitet seit 2002 die Geschicke der mit rund 3600 Einwohnern zweitkleinsten Kommune im Kreis. Der 44-Jährige ist verheiratet, wohnt in Hildrizhausen, hat zwei Kinder und wurde just als Präsident des Württembergischen Fußballverbands wiedergewählt. Schöck hat auch vor, einen Flyer zu seiner neuerlichen Kandidatur aufzulegen.

Ob es bei dem Renommee des Bürgermeisters Matthias Schöck und seiner Herausforderin überhaupt noch einer offiziellen Kandidatenvorstellung und eigens anberaumten Bürgerversammlung bedarf? Der Gemeinderat wird darüber am Dienstag um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses eine Entscheidung treffen.

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