Dennis Mews will Steinenbronner Bürgermeister werden

35-jähriger Wirtschaftsjurist aus Tübingen reicht Bewerbungsunterlagen ein

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    Dennis Mews will in Steinenbronn Bürgermeister werden Foto: red

Artikel vom 22. Januar 2020 - 16:42

STEINENBRONN (red/mmü). Nach vier Amtsperioden wird Steinenbronns Bürgermeister Johann Singer bei der Wahl am 3. Mai altershalber nicht mehr antreten. Jetzt liegt die erste Bewerbung für den Rathaus-Chefsessel vor.

Am Montag hat der 35-jährige Dennis Mews seine Bewerbungsunterlagen abgegeben: Mews wurde in Tübingen geboren, lebt dort, ist ledig und gehört keiner Partei an. Aktuell ist der studierte Wirtschaftsjurist als Sachgebietsleiter tätig in der Stadtkämmerei von Filderstadt.

In einer Presseerklärung teilt er mit, dass es sein erklärtes Ziel sei, "das bereits erreichte Wohlgefühl der Bürger/innen in Steinenbronn zu erhalten und weiter zu steigern". Für jedes Alter müsse das Leben in der Gemeinde Steinenbronn attraktiv sein. Als Tätigkeitsfelder listet Mews im Einzelnen auf: die Verbesserung der Verwaltungsorganisation, die Weiterentwicklung der Ortskernsanierung, eine gut funktionierende Kinderbetreuung in den Kindergärten und der Schule sowie den Ausbau der Sozialleistungen; insbesondere sollten ältere Mitbürger in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können.

Generell müsse die Infrastruktur laufend an die Bedürfnisse der Gemeinde angepasst werden. Das Vereinswesen will er fördern und bei wichtigen Entscheidungen die Bürger mehr beteiligen.

Die Umsetzung dieser Ziele erfordere Finanzeinnahmen der Gemeinde aus Umlagen, Gebühren und Steuern. Deshalb hält es Mews für wichtig, die örtliche Gewerbestruktur zu erhalten und moderat auszubauen, wodurch zugleich Arbeitsplätze in der Gemeinde geschaffen werden könnten.

Die Ernsthaftigkeit seiner Bewerbung hat Dennis Mews auch dadurch unterstrichen, dass er am Dienstag als Zuhörer bei der Gemeinderatssitzung zugegen war.

Schon bei der Bürgermeisterwahl in Schlaitdorf, Landkreis Esslingen, trat Mews im Juli letzten Jahres auf den Plan. Unter zwei Mitbewerbern für den vakanten Posten ergatterte er in der 1900-Einwohner-Gemeinde 42,48 Prozent der Stimmen und musste sich damit nur knapp dem Wahlsieger im ersten Wahlgang geschlagen geben.

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