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Kriminalität in Waldenbuch gesunken

Artikel vom 25. Oktober 2018 - 15:36

WALDENBUCH (red). Mit vergleichsweise erfreulichen Zahlen konnte Polizeikommissar Klaus Landenberger, der stellvertretende Leiter des Polizeipostens Waldenbuch, aufwarten, als er jüngst vor Gemeinderäten die Kriminalitätsstatistik aus dem Jahr 2017 für die Kleinstadt präsentierte. Demnach ist die Zahl der erfassten Straftaten gegenüber dem Vorjahr um 8,4 Prozent gesunken, während die Anzahl der Straftaten im Revierbereich Böblingen um 4,1 Prozent zugenommen hat.

Erfreulicherweise gab es in Walden- buch im gesamten Kalenderjahr 2017 nicht einen Einbruch; 2016 waren noch vier Wohnungen aufgebrochen worden. Allerdings ist auch im gesamten Landkreis Böblingen die Zahl der Einbrüche von 356 auf 286 Fälle zurückgegangen. Ein Aktionsplan zur Bekämpfung von Wohnungseinbruchskriminalität wird beim Polizeipräsidium Ludwigsburg bereits seit Jahren umgesetzt. Neben der konsequenten Strafverfolgung spielt hier auch die polizeiliche Präventionsarbeit eine wichtige Rolle. Interessierte Wohnungs- und Gebäudeeigentümer können sich zudem auf der Internetseite http://www.k-einbruch.de über Schutz- und Sicherungsmöglichkeiten informieren.

Auch im Bereich Verkehrsunfälle gab es einen leichten Rückgang von 80 auf 73 Fälle. Ebenfalls positiv ist, dass es im Jahr 2017 keinen Unfall mit Todesfolge gab und auch die Zahl der Schwerverletzten gesunken ist. Besonders häufige Unfallursache ist das Wenden und Rückwärtsfahren.

Gab es bei den Körperverletzungen 2016 noch einen rapiden Anstieg der Fallzahlen auf 44 Fälle, so sank im Jahr 2017 die Zahl bei einer unverändert hohen Aufklärungsquote von 96,3 Prozent wieder auf 27 Fälle. Die hohe Aufklärungsquote lässt auf einen großen Anteil an Beziehungstaten schließen, was bedeutet, dass Täter und Opfer einander kennen.

Die Zahl der Diebstahldelikte ist im Jahr 2017 von 47 auf 71 Fälle etwas angestiegen. Hierbei spielt zum einen die erhöhte Fallzahl bei Fahrraddiebstählen eine Rolle, ebenso wie die Steigerung bei Diebstählen an/aus Fahrzeugen.

Zur Kriminalprävention hat die Stadtverwaltung angedacht, im Frühjahr 2019 oder 2020 eine Sicherheitswoche in Kooperation mit der Polizei und Hilfsorganisationen durchzuführen. Die Detailplanung und Abstimmung folgt dieser Tage.