Johann-Bruecker-Realschule wird 50 Jahre

Am 21. Juli begeht die Schönaicher Realschule ihren 50. Geburtstag mit viel Programm in der Gemeindehalle und in ihrer Aula

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    Die Johann-Bruecker-Realschule feiert ihren Geburtstag mit viel Programm Foto: Bischof/Archiv

Mit einem Auftakt in der Schönaicher Gemeindehalle und einem anschließenden Festtag in der Aula feiert die Johann-Bruecker-Realschule am kommenden Samstag ein halbes Jahrhundert Bestehen.

Artikel vom 16. Juli 2018 - 18:12

SCHÖNAICH (red). In diesem Sommer wird die Johann-Bruecker-Realschule 50 Jahre alt. Dieses Jubiläum will die Schule ausgiebig feiern. Alle, die an der Schule gelernt und unterrichtet haben oder die auf irgendeine Weise dem Haus verbunden sind, sind ganz herzlich eingeladen zu der großen gemeinsamen Feier. In einer Einladung schreibt die Bildungseinrichtung: "Natürlich gilt dies auch für alle 'Ehemaligen' unserer früheren Verbundschule, denn bis 2016 waren wir ja ein Schulverbund aus Werkrealschule und Realschule."

Am Samstag, dem 21. Juli, um 11 Uhr beginnt das Fest mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in der Schönaicher Gemeindehalle. Danach geht das Schulfest in der Aula der Realschule und auf den umliegenden Außenbereichen weiter. Zur Auftaktveranstaltung wird es kurzweilige Ansprachen zur Geschichte und besonderen Situation der JBR im Laufe der letzten 50 Jahre geben, musikalisch umrahmt von einem kleinen Musical und weiteren Darbietungen verschiedener Schülergruppen.

Essen, Musik und Kinderschminken

In der Realschule wird dann etwa ab 13 Uhr mit vielfältigen Aktionen weitergefeiert: Grillspezialitäten, Eis, Getränke, Musik, Spiele, Sportevents, Kinderprogramm, Kinderschminken - und ganz viel Freude am Miteinander. Alle Klassen und alle Lehrer sind beteiligt und tragen zum Gelingen bei. Es soll ein reichhaltiges, abwechslungsreiches und lebendiges Fest werden. Für ehemalige Schüler und Lehrer gibt es viel Gelegenheit zum Wiedersehen und zum Austausch von Erinnerungen.

Hinter einem solchem Fest mit Projekten und Aufführungen stehen viele engagierte Menschen: Schüler, Eltern, Lehrer, Mitarbeiter, Ehemalige, Freunde und Förderer.

Die Geschichte der Realschule beginnt im Jahr 1968: Eine große Zahl von Anmeldungen veranlasste das Staatliche Schulamt damals, eine 5. Realschulklasse als Außenstelle der Böblinger Friedrich-Schiller-Realschule in Schönaich einzurichten. Seit diesem Beschluss gab es offiziell eine Realschulklasse in Schönaich, aus der später die Johann-Brücker-Realschule entstand.

Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Realschüler immer mehr zu, es entstanden immer mehr Klassen und 1974 entschied das Kultusministerium, die bisherige "Grund- und Hauptschule mit Realschulzug" aufzuspalten in eine eigenständige Grundschule und eine Hauptschule mit Realschulzug, aus der dann die Verbundschule "Johann-Bruecker Haupt- und Realschule" wurde.

Rückgang der Schülerzahlen führt zu Auflösung der Werkrealschule

Am 13. Februar 1998 war die Erweiterung des neuen Schulgebäudes in der Bühlstraße abgeschlossen und nach vielen Jahren der Trennung konnten alle Haupt- und Realschüler in einem gemeinsamen Schulhaus unterrichtet werden.

Seit 1975 ging die Zahl der Hauptschüler zurück, während die Anzahl der Realschüler weiter stieg. Im Jahre 1980 waren 613 Schüler an der Schule, davon 269 Hauptschüler und 344 Realschüler.

Von da an ging die Anzahl der Schüler in beiden Schularten zurück, analog zur allgemeinen Entwicklung in Deutschland. Der ehemalige Schulverbund aus "Haupt- und Realschule", später "Johann-Bruecker Realschule und Werkrealschule", wurde 2016 mit dem Auslaufen der Werkrealschule aufgelöst. Wie an so vielen anderen Standorten auch, gab es zu wenige Neuanmeldungen an der Werkrealschule. Seitdem ist die "Johann-Bruecker Realschule" eine zweizügige Realschule mit stabil etwa 280 Schülern.

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