Großes Interesse am zweiten Pedelec-Fahrsicherheitstraining in Holzgerlingen

Wiederholung im Herbst

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    Sandra Köhler vom Polizeipräsidium Ludwigsburg überwacht das Training Foto: red

Artikel vom 09. Juli 2019 - 10:00

HOLZGERLINGEN (red). Fast täglich gibt es Zeitungsmeldungen über verletzte Pedelec-Fahrer. Grund genug für den Stadtseniorenrat und die Arbeitsgruppe Verkehr in Holzgerlingen, sich der Sache anzunehmen. Und so fand am Sonntag, 7. Juli, bereits zum zweiten Mal ein Fahrsicherheitstraining statt: auf dem Parkplatz beim Parkfriedhof. 35 Teilnehmer waren anwesend. Viele kamen bereits mit dem eigenen Pedelec, für die anderen stellte Sportivo aus Sindelfingen elektromobile Drahtesel zur Verfügung.

Heinz Höfinger von der Arbeitsgruppe Verkehr eröffnete die Veranstaltung und zeigte sich über die hohe Teilnehmerzahl sehr erfreut. Günter Menyhert, Polizeihauptkommissar vom Referat Prävention beim Polizeipräsidium Ludwigsburg, und seine Kollegin Sandra Köhler informierten zuerst darüber, was beim Fahren mit einem Pedelec zu beachten ist. Nach der Theorie folgte die Praxis.

Unterschiedlichste Arten von Pedelecs standen zum Test bereit, ein Flyer informierte über die enorme Auswahl. Es sollte sich aber niemand durch eine vorschnelle Entscheidung zum Kauf entschließen, sondern öfter einmal probefahren, bis das passende Rad gefunden ist.

Beim Hindernisparkour war Geschicklichkeit gefragt

Auf einem kleinen Hindernisparcours durften alle Teilnehmer ihre Geschicklichkeit testen. Die beiden Polizisten korrigierten Fahrfehler und gaben praktische Tipps zum Umgang mit dem Pedelec. Ein wichtiger Aspekt war das Thema Kleidung und Helm. Entscheidend ist, dass der Helm gut sitzt und wie die Kleidung eine helle, gut sichtbare Farbe hat. Grundlegende Verhaltensweisen im Straßenverkehr wurden ebenfalls angesprochen und so manche Frage der Teilnehmer sehr ausführlich beantwortet.

Margret Blascheck und Gotthilf Frasch vom Stadtseniorenrat Holzgerlingen informierten darüber hinaus über die SOS-Notfalldose, die in Holzgerlingen und Umgebung Einzug gehalten hat. Nicht nur zuhause und im Auto ist es hilfreich, eine solche Notfalldose mit allen wichtigen Informationen zur Person und Krankengeschichte parat zu haben: Es macht auch Sinn, sie beim Fahrradfahren mitzuführen. So sind im Falle eines Falles immer alle gesundheitsrelevanten Daten schnell zur Hand.

Auf Grund des sehr großen Interesses am Pedelec-Fahrsicherheitstraining soll bereits im Herbst eine Neuauflage stattfinden.

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