Verjagt, vertrieben, heimatlos

Zwei Zeitzeugen berichten aus Kindheitstagen

Artikel vom 12. November 2018 - 15:30

HOLZGERLINGEN (red). Begleitend zur Sonderausstellung im Holzgerlinger Heimatmuseum "75 Jahre Zerstörung und Kriegsende" berichten nun nach Helga Zaiser erneut zwei Zeitzeugen zu ihren Erlebnissen aus Kindheitstagen. Veranstaltungsort ist am Mittwochabend um 19.30 Uhr wieder die Burg Kalteneck.

Walter Fritsch und Johann Ruzicka, damals kleine Kinder, mussten nach dem Krieg mit ihren Eltern ihre Heimat im tschechischen Kuhländchen auf nimmer Wiedersehen verlassen. Aus dem eigenen Haus gejagt, durfte nur mitgenommen werden, was jeder zu tragen vermochte. Quer durch Deutschland ging es von Ost nach West unter unsäglichen Strapazen. Endstation war dann das zerstörte Holzgerlingen. Wo kamen sie unter? Wie war das mit kochen, waschen, sanitären Einrichtungen? Wie sagte ein Holzgerlinger Schulkamerad zu Walter an dessen ersten Schultag im damaligen Heimatmuseum?

Der Zeitzeugenabend am 14. November in der Burg kostet keinen Eintritt.

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