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Dampfbad, Geländespiele und Andachten

Fünf Wochen Zeltlager des CVJM Holzgerlingen im Hohenlohischen - Jungs- und Mädchengruppen, Jugendliche und Ü-30-Männer

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    Das "brennende Kreuz", ein optischer Höhepunkt der Zeltfreizeit des CVJM Holzgerlingen F: red

Artikel vom 02. September 2016 - 16:24

HOLZGERLINGEN (red). Die fünf Wochen Zeltlager des CVJM starteten mit dem Aufbau. 50 fleißige Helferinnen und Helfer machten sich aus Holzgerlingen und Umgebung auf den Weg, um in Lorenzenzimmern bei Vellberg im Hohenlohischen den Aufbau von Zelten, Küche, Pool und Chillcenter zu erledigen. Der Basisrhythmus des CVJM-Lagers in diesem Jahr: Zuerst waren die Ü-30-Männer Herr im Haus, dass die Mädels aus Holzgerlingen gefolgt von den Jungs und zum Finale vergnügte sich dann die "14+"-Gruppe.

Das älteste Lagermitglied war ein 73-Jähriger. Neben den Ruhephasen in der Zinkwanne unter freiem Himmel, durfte das Aktionsprogramm natürlich nicht fehlen - der Besuch der Landesgartenschau in Öhringen, Freibadbesuch und eine Radtour. Auch das kulturelle Programm kam nicht zu kurz: Die Männer besuchten bei den Kreuzgangspielen in Feuchtwangen das Theaterstück "Arsen und Spitzenhäubchen" und das Freilichtmuseum in Wackershofen. Für das leibliche Wohl waren die Männer selbst zuständig. Selbst hergestellte Maultaschen und der obligatorische Zwiebelrostbraten standen auf dem Speiseplan. Das Wichtigste für die Männer war es aber in den Bibelarbeiten über den Brief des Paulus an Titus ins Gespräch zu kommen und sich mit den Anweisungen für das Leben eines Christen auseinanderzusetzen. Ein gemeinsamer Gottesdienstbesuch in Lorenzenzimmern und die Abendmahlsfeier mit Pfarrer i.R. Martin Länder rundeten die Lagerzeit ab.

Im zweiten Zeltlagerabschnitt wurde es etwas lauter: Am 30. Juli rückten 58 Mädels im Alter von 8 bis 14 Jahren mit 17 Mitarbeiterinnen, sieben Küchenfeen und sechs Nachtwächtern an. Das Mädchenjungscharlager stand unter dem Thema "Geliebt von Jesus", eine Botschaft, die die Mädchen in den Bibelarbeiten und Andachten erlebten. Täglich waren viel Action, Spiel und Spaß auf und um den Lagerplatz geboten. Abends wurde dann am Lagerfeuer gechillt. Highlights waren der Tagesausflug in den Schwabenpark und der Handwerkermarkt. Ein besonderer Abend war das "Brennende Kreuz" als Zeichen der Vergebung durch Jesus.

"Frauen in die Küche" hieß es am 8. August, als die Bubenjungschar anrückte. Den morgendlichen Weckdienst übernahm der Lagerposaunenchor. Danach ging es zur Morgenandacht ans Lagerkreuz. Das jeweilige Thema wurde den Jungs mit einer Szene verdeutlicht und so ging es jeden Tag um "Oskar", der herauszufinden versuchte, was Jesus für eine Person war. Kreativ betätigen konnten sich die Jungs in den Hobbygruppen oder bei der Lagerplatzgestaltung. Es entstanden Taschenlampenhalter, Bibeleinbände und ein Dampfbad. Schon am Morgen konnte sich die Jungs im Tischtenniszelt oder auf dem Bolzplatz austoben. Die alljährliche Lagerolympiade, Erfrischungszeit im Lager-Pool, ein Nachtgeländespiel und leckeres Essen durfte nicht fehlen. Der Tagesausflug war eine Stadionführung in der Rhein-Neckar-Arena und im Anschluss Shopping in Heilbronn.

Den Abschluss bildete das "14+"-Lager. Der Altersdurchschnitt der 43 Mädels und Jungs lag bei 16,78 Jahren. Bei Morgenandachten und Gebetszeiten tauchten die Jugendlichen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Epheserbrief ein. Körperlichen Einsatz, ihren Teamgeist aber auch ihr taktisches Geschick mussten die Jugendlichen bei einem Sportnachmittag, Geländespielen, dem Feuer-Wasser-Bomben-Spiel und der Sportart "Jugger" unter Beweis stellen. Special Guest war Eike Schmidt, der eine Theatershow ablieferte, die mindestens genau so verrückt war, wie sie Tiefgang hatte. Egal ob Buffet oder am Tisch serviert, die Lagerküche hatte sich auf jeden Fall fünf Sterne verdient.

Am 27. August ging die Lagerzeit zu Ende, nachdem die fleißigen Helfer und Helferinnen alles wieder verstaut hatten.

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