Bertrandt auf Wachstumskurs

Ehninger Ingenieurdienstleister blickt nach dem ersten Quartal optimistisch in die Zukunft

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    Bertrandt möchte auch auf Geschäftsfelder außerhalb der Automobilbranche setzen Foto: Bischof

Artikel vom 20. Februar 2019 - 13:30

EHNINGEN (red). Der Bertrandt-Konzern wächst im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 weiter. Die für die Entwicklung wichtigsten Markttrends umweltfreundliche individuelle Mobilität, autonomes und vernetztes Fahren sowie steigende Modell- und Variantenvielfalt seien intakt und böten Perspektiven für die Zukunft, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Die fortschreitende Entwicklung der Technologie-Trends fordere Bertrandt als Generalist wie auch als Spezialist im Bereich Ingenieurdienstleistungen heraus. "Aufgrund der Überlagerung ergeben sich neben den angestammten Geschäftsfeldern auch neue Ansätze, Leistungen und Kooperationsmöglichkeiten, die wir zunehmend nutzen, um die jeweils beste Lösung für unsere Kunden zu entwickeln", so der Vorstandsvorsitzende Dietmar Bichler.

Die Gesamtleistung des Unternehmens belief sich im ersten Quartal auf 262,3 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Ertragsteuern auf 11,9 Millionen. In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahrs hat Bertrandt 13,6 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Infrastruktur investiert. Die Eigenkapitalquote stieg im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahrs von 49,6 Prozent auf 51,2 Prozent. Bertrandt beschäftigte im Berichtszeitraum 13 307 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Mitarbeit am Schaufelrad für den größten Bagger der Welt

Solange sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern, die Hersteller nachhaltig in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle investieren, Entwicklungsleistungen weiterhin an Dienstleister vergeben werden sowie qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, geht Bertrandt für das Geschäftsjahr von einer positiven Unternehmensentwicklung aus.

Das Unternehmen kündigt an, weiter in den Auf- und Ausbau der Infrastruktur investieren und so kontinuierlich sein Leistungsspektrum zu optimieren. Bertrandt hat hierbei vor allem die Branchen und Bereiche Medizintechnik, Virtual und Augmented Reality, Cloud-Lösungen, Machine Learning oder Big Data im Blick.

Gemeinsam mit der RWE Power AG konstruiert Bertrandt derzeit ein neues Schaufelrad für den größten Bagger der Welt. Dieses wird laut Unternehmensangaben täglich 240 000 Tonnen Material im Bergbau fördern. Seit Juni 2018 arbeiten Spezialisten dafür eng zusammen.

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