Flugfeld: Burger und Pfannkuchen im Vorbeifahren

Aus der Not eine Tugend machen: Weil zu Corona-Zeiten Streetfood-Märkte auf ihre gewohnte Weise nicht möglich sind, haben sich einige Veranstalter ein Drive-In-Konzept ausgedacht. Ausprobieren kann man das an diesem Wochenende bei der Motorworld - noch bis Sonntagabend um 22 Uhr.

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    Essen gegen Geld per Service-Stange: So wird der Abstand zwischen Food Trucks und Autofahrer überbrückt Foto: Stefanie Schlecht
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Artikel vom 05. Juli 2020 - 10:12

Von Robert Krülle

BÖBLINGEN. Indisches Essen, diverse Burger, Balkan-Küche, Pancakes und Eisjoghurt - die sechs Wagen stehen in gehörigem Abstand entlang der Motorworld. Immer wieder fahren Autos vor, bleiben direkt vor den Buden stehen oder ruckeln langsam zum nächsten Angebot weiter. Dieses Streetfood-Drive-In-Konzept haben sich Veranstalter aus Wendlingen und Esslingen ausgedacht, sie sind an diesem Wochenende auf dem Flugfeld zu Gast.

Klar ist: Das Format ist aus der Not geboren, die Corona-Krise macht Veranstaltungen wie Streetfood-Festivals in gewohnter Form nicht möglich. Die Branche liegt brach. Dementsprechend sind Food-Truck-Eigentümer genauso wie die Besucher gleichermaßen dankbar, dass überhaupt etwas in diese Richtung stattfindet. "Wir verlangen nur ganz wenig Standmiete", erläutert Mitveranstalter Dennis Haag, "sonst könnten sich das die Gastronomen gar nicht leisten." Dafür gibt's eine Umsatzbeteiligung - sprich: Wenn es gut läuft, haben alle was davon.

Der Drive-In-Streetfood-Markt an der Motorworld hat am Sonntag von 11 bis 22 Uhr geöffnet.

Ausführliche Berichterstattung in der Montagausgabe der Kreiszeitung.

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