Zeitzeugen erinnern sich an das Kriegsende

Film ist am kommenden Freitag im Internet zu sehen

Artikel vom 05. Mai 2020 - 16:12

HERRENBERG/LEONBERG (red). Am Freitag, 8. Mai, jährt sich zum 75. Mal das Datum des Kriegsendes in Deutschland und die Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur. Die Evangelische Erwachsenenbildung Leonberg und Herrenberg sowie die KZ-Gedenkstätten in Leonberg und Tailfingen/Hailfingen wollen dieses Datum würdigen. Ein an diesem Tag angebotener Livestream steht unter dem Motto "Erinnern für die Zukunft".

Zu Wort kommen werden sechs Zeitzeugen aus Leonberg und Herrenberg. Die Evangelische Erwachsenenbildung hat einen Film erstellt, in dem die damals 11- bis 14-Jährigen erzählen, wie sie das Kriegsende erlebt haben. Sie beantworten Fragen danach, wie sie das Kriegsende erlebt haben, als die Marokkaner und Franzosen einmarschierten, welche Erinnerungen sie an den Zweiten Weltkrieg haben oder beispielsweise wie sie die Rolle der Kirche wahrgenommen haben.

Der Zeitzeuge und stellvertretende Vorsitzende der KZ-Gedenkstätten-Initiative Leonberg fügt seinen Erinnerungen noch Berichte über das KZ-Außenlager Leonberg hinzu. Ergänzt werden die Sequenzen mit dem Interview eines Gefangenen aus dem KZ-Außenlager Tailfingen/Hailfingen.

Der Film ist am kommenden Freitag, 8. Mai unter http://www.erwachsenenbildung-herrenberg.de und http://www.ewb-leonberg.de auf den Homepages der Evangelischen Erwachsenenbildung Leonberg und Herrenberg zu sehen. Als Zeitzeugen aus dem Kreis Böblingen treten auf: Hilde Zander geb. Kohler (Jahrgang 1934), Ernst Stucke (1932), Ruth Mohr geb. Beßler (1934), Gisela Haug geb. Rapp (1932), Margarete Dilger geb. Grotz (1933) sowie Eberhard Röhm (1932).