Maskenbastler gesucht

Artikel vom 23. April 2020 - 15:30

BÖBLINGEN (red). Ab Montag herrscht im Land Maskenpflicht. Die Initiative "Gemeinsam für Böblingen" ruft die Bürger auf, Masken zu nähen, damit diese an Menschen verteilt werden können, die nicht in der Lage sind, sich eine zu beschaffen.

Wer besitzt eine Nähmaschine und hat Lust, Masken zu nähen? Wer hat geeignete Stoffreste? Wer ist bereit, die Masken an andere zu verschenken und damit Personen, die sich nicht auf die Straße wagen, die Möglichkeit zu geben, wieder vorsichtig das Haus zu verlassen und etwas weniger isoliert zu leben? Wer ist bereit, ein solches Zeichen der Solidarität zu setzen?, fragen die Initiatoren in einer Pressemitteilung.

Im Internet sind Schnittmuster erhältlich; die städtische Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement berät gerne. "Wenn Sie mitmachen wollen, können Sie sich Tipps abholen, auch fertige Masken können bei der Fachstelle abgegeben werden. Sie werden dann durch das Amt für Soziales und Einrichtungen wie dem Tafelladen weitergegeben - an diejenigen, die keinen Zugang zu Masken haben oder sich keine leisten können und deshalb zu Hause bleiben müssten", heißt es weiter.

Es können sich auch Bürgerinnen und Bürger melden, die sich aus persönlichen Gründen selbst keinen Mund-Nasen-Schutz beschaffen können.

Die Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement der Stadt Böblingen übernimmt die Organisation und die Verteilung. Interessierte und Personen, die mitmachen wollen, können sich melden bei: Beata Zelezik-Rebmann, Telefon (0 70 31) 669-2477, E-Mail: fachstelle@boeblingen.de, Poststraße 38 (Treff am See, Seiteneingang - siehe Info-Schilder, der Treff am See an sich ist geschlossen); siehe auch http://www.boeblingen.de/gemeinsam.

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