Erdhebungen: Allianz zahlt zunächst 40 Prozent

Vorläufige Entschädigung trotz Widersprüchen

Artikel vom 08. Juli 2019 - 16:54

BÖBLINGEN (red). 20 Betroffene sind mit der von der Allianz vorgeschlagenen Entschädigungsverfahren im nördlichen Erdhebungsgebiet nicht einverstanden. Diese haben laut Allianz Widerspruch gegen das Kürzungs- und Verteilungsverfahren eingelegt, laut dem knapp 64 Prozent der entstandenen Schäden ersetzt werden sollen. Da der überwiegende Teil der Betroffenen mit dem Kürzungs- und Verteilungsverfahren einverstanden ist, hat sich die Versicherung entschlossen, dieses in einer "angepassten Variante" durchzuführen. Im Vordergrund stehe hier eine unkomplizierte und schnelle Lösung, heißt es in der Pressemitteilung. Somit werden etwa zwei Drittel der Schadensumme - rund 3,15 Millionen - ausbezahlt. Die Quote beträgt zunächst 40,36 Prozent. "Der restliche Betrag kann nach Abschluss der möglichen/tatsächlichen Gerichtsverfahren bzw. nach Ablauf der Verjährungsfrist erfolgen", betont die Versicherung. Die Auszahlung soll bis Ende Juli erfolgen.

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