Ohne geht nichts

Die Industrie- und Handelskammer würdigt Ehrenamtliche

Artikel vom 05. März 2019 - 15:18

BÖBLINGEN (red). Über 100 Ehrenamtliche sowie Vertreter von Politik und Verwaltung kamen zum Festabend des Ehrenamtes der IHK-Bezirkskammer Böblingen, der unter dem Titel "Engagement für eine starke Wirtschaft im Landkreis Böblingen" stattfand. Gastredner war Manfred "Manne" Lucha, Minister für Soziales und Integration in Baden-Württemberg.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung von der Bezirkskammer, um die Arbeit der über 1000 ehrenamtlich Aktiven der Böblinger IHK zu würdigen. Dazu zählen die Mitglieder der IHK-Bezirksversammlung, dem aus Unternehmensvertretern bestehenden "Parlament der Wirtschaft", die zahlreichen Aus- und Weiterbildungsprüfer sowie die Ausbildungs- und Seniorbotschafter, die bei Eltern und Jugendlichen für die duale Ausbildung werben. Eingeladen waren aber auch die Partner der IHK, die sich gemeinsamen mit ihr in Projekten und Aktionen für die Wirtschaft im Landkreis engagieren.

IHK-Bezirkskammerpräsident Andreas Hadler hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit hervor: "Das Ehrenamt sorgt dafür, dass die IHK ihre hoheitlichen Aufgaben, zum Beispiel in der dualen Berufsausbildung, und ihren Auftrag als Interessenvertretung und Dienstleisterin der regionalen Wirtschaft erfüllen kann." Keiner wisse besser, welche Fragen, Probleme und Unterstützungsleistungen Unternehmen benötigen, als die Unternehmen selbst.

Manne Lucha ging vor allem auf die Bedeutung des Ehrenamts für die unterschiedlichsten Lebensbereiche der Gesellschaft ein. Vielfach würde das gesellschaftliche Zusammenleben ohne den Einsatz der Ehrenamtlichen nicht funktionieren. Freiwillig Verantwortung zu übernehmen sei gerade heute nicht mehr selbstverständlich.

Abschließend lobte Christina Almert, die Vizepräsidentin der IHK-Bezirkskammer Böblingen, die hauptamtlichen Kammermitarbeiter, die eine wichtige inhaltliche und organisatorische Vorarbeit leisteten: "Das Ehrenamt ist umso stärker, je tatkräftiger es unterstützt wird und je besser das Miteinander mit dem Hauptamt funktioniert.

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