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Wettbewerb: Der Wassertropfen heißt "Böbi"

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    Dario de Cicco ist der Gewinner des Namenswettbewerbs. Gerd Hertle (r.) gratuliert ihm Foto: isa

Artikel vom 26. Februar 2019 - 17:18

BÖBLINGEN (isa). Mit großem Lächeln steht er in der Eingangshalle des Murkenbach Hallenbads in Böblingen - der zehnjährige Dario Di Cicco. Neben ihm, ein ebenso großer Wassertropfen aus Pappe. Die Figur lächelt breit und zeigt ein Peace-Zeichen. Es ist das Wassermaskottchen der Stadtwerke Böblingen. Bislang plätscherte das Maskottchen namenlos durch die Weltgeschichte. Gemeinsam mit der Kreiszeitung veranstalteten die Stadtwerke deswegen einen Namenswettbewerb. Bis zum ersten Februar schickten Kinder im Grundschulalter Namensideen ein.

Der kreativste Vorschlag kam von Dario - er nannte den Tropfen Böbi. "Erst wollte ich ihn Böbo nennen, weil er ja etwas mit Böblingen zu tun hat", erklärt der Zehnjährige, "aber ein Wassertropfen ist klein und süß, deswegen musste ein ,i' hinter den Namen." Er war der kreativste Teilnehmer und so überreicht ihm der Geschäftsführer der Stadtwerke, Gerd Hertle, den Hauptgewinn: Eine Jahreskarte für alle Böblinger Bäder. "Voll cool", freut sich Dario über den Preis, "ich gehe wirklich gerne zum Baden. Außerdem habe ich noch nie etwas gewonnen!"

Aber warum die ganze Aktion? "Wir wollen auf das wichtige Thema der Wasserversorgung aufmerksam machen", erzählt Hertle, "Wasser ist ein wertvolles Gut, das möchten wir den jungen Böblingern vermitteln." Der Namenswettbewerb läutet das Schulprojektes namens "Wie kommt unser Wasser in den Wasserhahn?" ein, das die Stadtwerke in Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelt-Aktion gestartet haben.

Ab Mitte März besuchen Umweltpädagogen nach und nach alle Grundschulen in Böblingen. Die Drittklässler bekommen Infos rund um das Thema Wasser und basteln eine eigene kleine Filteranlage aus Kies, Sand und einer Flasche. Die Kinder bekommen ein Arbeitsheft, in dem das Wassermaskottchen seinen ersten Auftritt hat.

Es bleibt aber nicht bei dem einen: "Böbi wird ab jetzt immer wieder eingesetzt, wenn es um das Thema Wasser geht", verspricht Brite Engel, Pressesprecherin der Stadtwerke.

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