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Neubau auf dem Böblinger Schlossberg?

Stadtentwickler schlagen zudem Tempolimits und eine Neuordnung der Elbenplatz-Kreuzung vor

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    Derzeit noch Parkplatz: In die Lücke zwischen Altes Amtsgericht und Stadtkirche könnte ein neues Gebäude kommen Foto: Thomas Bischof

Das Entwicklungsprojekt "Masterplan Schlossbergring" geht auf die Zielgerade. Nach den Bürgerinfo-Tagen im November ist die Böblinger Stadtverwaltung derzeit in Gesprächen mit verschiedenen Beteiligten und verfolgt einige konkrete Pläne.

Artikel vom 22. Februar 2019 - 16:54

BÖBLINGEN (red). "Beim Thema Verkehr steht im Mittelpunkt, wie sich am Schlossbergring ein angemessener und ausgewogener Raum für alle Verkehrsteilnehmer schaffen lässt", schreibt die Böblinger Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Außerdem soll mehr Aufenthaltsqualität in den Straßenräumen erzielt werden. Hierzu werden nun Geschwindigkeitsreduzierungen am Schlossbergring untersucht,

Ebenfalls werden die Verkehrsbeziehungen an der Elbenplatz-Kreuzung eingehend überprüft. Insbesondere durch die Beschränkung auf einen Rechtsabbieger aus der Stadtgrabenstraße ließen sich die Grünphasen der anderen Verkehrsrichtungen am Elbenplatz deutlich verlängern (die KRZ berichtete im November) und so die Verkehrsflüsse verbessern. Verkehrsströme von der Sindelfinger Straße könnten über den Friedrich-List-Platz gelenkt werden. Varianten und Gestaltungsspielräume für eine Umgestaltung des Elbenplatzes und der Stadtgrabenstraße werden derzeit weiter untersucht.

Auf dem Schlossberg sollen Bildung und Kultur zusammengeführt werden. Eine erste Idee ist, dafür einen Neubau neben dem Alten Amtsgericht zu errichten. Er könnte interimsweise als Ausweichmöglichkeit für die Paul-Lechler-Schule dienen, die komplett saniert werden muss. Auf lange Sicht soll der Neubau als ein öffentlicher Frequenzbringer wie die Musik- und Kunstschule dienen. Die Stadtverwaltung prüft Machbarkeit, Kosten und Auswirkungen.

Die Ergebnisse der Untersuchungen werden schließlich ausgiebig im Gemeinderat diskutiert. "Klar ist, dass nur durch Veränderung eine Verbesserung am Schlossbergring entstehen kann", heißt es von Seiten der Stadtverwaltung abschließend.

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