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Böckle im Night-Talk mit Steffen Volkmer

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Artikel vom 20. Februar 2019 - 06:45

BÖBLINGEN (red). Am Montag präsentierte sich Spitzenkoch Timo Böckle als einer von drei Gästen beim Night-Talk im Blauen Haus. Vor voll besetzten Stuhlreihen parlierten er und Moderator Steffen Volkmer im lockeren Plauderton über das Konzept reiner Regionalität, das er im Reussenstein pflegt, und darüber, welche Probleme er zu Beginn bei der Umsetzung hatte.

Als anfangs noch seine Mutter im Service mithalf, landeten immer wieder Wünsche nach Gerichten in der Küche, die es gar nicht mehr auf der Karte gab, stets mit der entwaffnenden Begründung "des hot der scho immer hier g'ässa." Natürlich erzählte der Meister-Chef über seine TV-Karriere. Unter anderem, welche Formate er auf keinen Fall machen wolle, und welche schon. "Da gibt es eins, das läuft gerade immer Sonntagabend, das würde mich schon reizen; aber der wird mich wohl nicht einladen." Gemeint ist Koch-Kollege Tim Mälzer, der sich bei "Kitchen Impossible" mit anderen seiner Zunft duelliert. Insgesamt vergingen die 30 Minuten Talk mit Böckle viel zu schnell. Der sympathische Kochkünstler wusste im sprachlichen Hin- und Her enorm zu unterhalten.

Die beiden anderen Gäste des Abends standen dem allerdings in nichts nach: Auch Professor Ulrich Wegenast, Programm-Chef des Internationalen Trickfilmfestivals in Stuttgart, das ab 30. April zum 26. Mail startet, und Perry Rhodan-Chefradakteur Klaus N. Frick erwiesen sich als gekonnte Erzähler, die Wissenswertes und vom Moderator herausgekitzelte "Geheimnisse" humorvoll darbrachten. Besonders Frick konnte nach einem Galopp durch 3000 Ausgaben Perry Rhodan noch für erheitertes Staunen anderer Art sorgen, als er zu seiner Punk-Vergangenheit befragt wurde, von der ein nicht unwesentlicher Teil im damaligen Sindelfinger Jugendhaus (heute der Pavillon) stattgefunden hat.

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