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Partnerschaft (fast) besiegelt

Mirabella und Schönaich verbünden sich

Artikel vom 13. Februar 2019 - 17:06

SCHÖNAICH (isa). Von langer Hand geplant und endlich unter Dach und Fach: Die Städtepartnerschaft zwischen der sizilianischen Gemeinde Mirabella Imbaccari ist (fast) besiegelt. In der vergangenen Gemeinderatssitzung stimmte das Gremium dem Vertragsentwurf zu. Jetzt steht der Unterzeichnung, die voraussichtlich in diesem Frühsommer in Mirabella stattfinden wird, nichts mehr im Wege.

Die beiden Gemeinden wollen nun in verschiedenen Bereichen kooperieren. Beispielsweise gemeinsame Messen, Märkte oder Sportwettkämpfe veranstalten und städtetypische Produkte vertreiben. Aber auch Schüleraustausche und Programmreisen wollen sie organisieren. Bereits im Herbst 2017 hat der Gemeinderat mit Daniel Schambureks Vorgänger Tobias Heizmann die Vorentscheidung getroffen, den Kontakt zwischen Mirabella und Schönaich zu vertiefen. Im Frühjahr 2018 empfing Schönaich anlässlich der Handwerker- und Genussmesse den Bürgermeister von Mirabella, Giovanni Ferro, und seine Delegation. Im vergangenen Dezember organisierte Gemeinderat Gaetano Venezia, dessen Wurzeln in Mirabella liegen, ein kurzes persönliches Treffen. "In diesem Rahmen wurden die letzten Details des Vertrages geklärt", sagte Daniel Schamburek.

"Es gibt nichts Schöneres als diese Partnerschaft", freute sich Venezia, "die Strecke ist zwar weit, der Austausch aber umso wichtiger." Rund 500 Schönaicher haben ihre Wurzeln im 1900 Kilometer entfernten Mirabella. Jürgen Lutz von der CDU-Fraktion allerdings warnte: "Wie schon Henry Ford gesagt hat: ,Zusammenkommen ist ein Anfang, zusammenbleiben der Erfolg'."

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