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Frankfurter Hüte für den Radweg in der Poststraße

Kunststoff-Elemente sollen die Autos vom Falschparken abhalten

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    Auf diese Weise ist der Radweg häufig zugeparkt / Foto: mis

Für viel Unmut sorgt immer wieder der Radweg in der unteren Poststraße in Böblingen – oder besser gesagt: All jene Autos sorgen für Unmut, die regelmäßig auf dem Radweg abgestellt werden und ihn blockieren. Dem will die Stadtverwaltung jetzt mit „Frankfurter Hüten“ begegnen.

Artikel vom 04. Januar 2019 - 13:36

BÖBLINGEN (krü). Im Herbst hatte die Stadt die Kennzeichnung am Boden verändert: Das Fußgänger-Emblem (Erwachsener mit Kind an der Hand) sollte die Autofahrer abschrecken, dort zu parken. Radler dürfen auf einem solchen Weg – wenn auch vorsichtig – genauso fahren. Genutzt hat es so gut wie nichts. „Das hat nicht viel gebracht“, gesteht der städtische Pressesprecher Fabian Strauch ein. Deshalb strebt man nun eine andere Lösung an: den Frankfurter Hut.
Damit wird ein abgeschrägter Kunststoffquader bezeichnet, der zur Abgrenzung von Verkehrswegen dient. Das Bauelement wird mit variablem Abstand angebracht, ein Überfahren der Grenzlinie daher erschwert. Seinen Namen hat der 75 Zentimeter lange Quader bekommen, weil die Stadt Frankfurt den „Hut“ gemeinsam mit einer Firma entwickelt hat – analog zum „Kölner Teller“, welcher der Verkehrsberuhigung dient.
„Das Ordnungsamt hat sich mit der Firma, die uns in diesem Bereich zuarbeitet, beraten“, berichtet Strauch, „letztlich hat man sich für den Frankfurter Hut als Lösung entschieden.“ Bereits nächste Woche sollen die Kunststoff-Elemente angebracht werde, allerdings zunächst nur zwischen der Kanzlei Raich (Hausnummer 21) und dem Zebrastreifen beim Hotel Wanner. Vorausgesetzt, es kommt witterungstechnisch nichts dazwischen. Die bestellten 50 Frankfurter Hüte kosten die Stadt 3000 Euro und sollen auch auf dem Flugfeld an der Konrad-Zuse-Straße zum Einsatz kommen.

So sehen die Frankfurter Hüte aus / Foto: Wikipedia

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