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Vortrag: Wie die Raumfahrt unser Leben beeinflusst

Ehemaliger Astronaut in der Zehntscheuer zu Gast

Artikel vom 14. November 2018 - 15:06

BÖBLINGEN (red). Auf Einladung von Oberbürgermeister Stefan Belz kommt am Dienstag, 20. November, ein ganz besonderer Gast nach Böblingen: Ernst Messerschmid, der im Jahr 1985 als dritter deutscher Astronaut ins Weltall flog. Die Veranstaltung findet ab 18.30 Uhr im Museum Zehntscheuer, Pfarrgasse 2, statt. Der Eintritt ist frei.

Messerschmid war als Leiter des Instituts für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart auch der Doktorvater des Böblinger Oberbürgermeisters. Gemeinsam mit Stefan Belz und der Leiterin des Forschungsbereichs Lebenserhaltungs- und Energiesysteme am hiesigen Institut, Gisela Detrell, wird Messerschmid Einblicke in die Welt der Weltraumforschung und der bemannten Raumfahrt geben.

Als Teilnehmer der erfolgreichen Spacelab-Mission mit dem Raumtransporter Challenger im Jahr 1985 schrieb Messerschmid Raumfahrtgeschichte. Er kann auf eine 112-malige Umkreisung der Erde zurückblicken. Seither hat sich die Raumfahrt enorm weiterentwickelt. Mittlerweile leben und forschen Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS dauerhaft. Der Forschungsschwerpunkt von Stefan Belz setzte genau hier an. Nämlich wie es gelingen kann, dass sich die Astronauten auf Langzeitaufenthalten im Weltraum mit nachwachsenden Rohstoffen selbst ernähren.

Gisela Detrell wird mit einem Impulsvortrag Einblicke in diese spannende Welt der Wissenschaft geben. Den Hauptvortrag des Abends hält Prof. Dr. Dr. e.h. Ernst Messerschmid. Als Wissenschaftsastronaut, ehemaliger Hochschullehrer und Leiter des Europäischen Astronautenzentrums der ESA forschte und arbeitete er in den Bereichen Raumtransportsysteme und Wiedereintrittstechnologie, Schwerkraft sowie der Architektur von Raumstationen. Er zeigt auf erfahrbare und lebendige Weise auf, wie die Raumfahrt unser Leben verändert hat und heute beeinflusst: vom All in den Alltag.

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