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Förderpreis für die Garten-AG am Otto-Hahn-Gymnasium

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    Die Gruppe freut sich über den Förderpreis Foto: red

Artikel vom 07. November 2018 - 14:12

BÖBLINGEN (red). Die Garten-AG des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) Böblingen hat einen Förderpreis der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten bekommen. Er ist mit einer Summe von 200 Euro verbunden. Vorausgegangen war ein Tag der offenen Tür des Schulgartens am OHG im Juni. Bundesweit folgten auch andere Schulgärten dieser Aktion, um den Garten ein wenig aus dem Schattendasein ins Licht zu holen.

Früher wussten am OHG nicht viele Schüler und Lehrer, dass es hinter dem Schulgebäude einen Garten gibt, der viele Möglichkeiten an Beschäftigungen bietet. Daher boten die AGler für die Gäste Führungen in verschiedenen Sprachen und Brote mit Kräuterquark an. Im Jahr davor gab es Stockbrot und Malen mit Erdfarben. Leider begann es bei der diesjährigen Auflage des Tages der offenen Tür gegen Mittag stark zu regnen. Die ausgelegten Pflanzenbücher und die Kräuterquarkbrote mussten mit Schirmen beschützt werden - trotzdem kam der Vormittag bei den Gästen gut an.

Zur Preisverleihung kam vor Kurzem die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft, Dorothee Benkowitz, nach Böblingen. Auch der Böblinger Sport- und Schulamtsleiter Josef Fischer war dabei. Bei strahlendem Sonnenschein führten die Schüler der Garten-AG unter der Leitung von Lehrerin Friedlind Porten die Gäste und die Schulleiterin Stefanie Bermanseder durch den Garten.

Benkowitz lobte die Schülerinnen und Schüler für ihr Engagement und betonte, wie wichtig es sei, sich für die Natur einzusetzen. Sie überreichte außer der Urkunde und dem Preisgeld noch Samen für ein besonders insektenfreundliches Blumenbeet. Auch Amtsleiter Josef Fischer gratulierte den Schülern und unterstrich die Wichtigkeit ihres Einsatzes.

Junggärtner träumen von einer kleinen Herde Schulschafe

Bei Apfelsaft und Kräuterkuchen wurde im Anschluss gemeinsam gefeiert. Dabei gab es die Gelegenheit, im Gespräch mit den Gästen zwei weitere AG-Projekte zu besprechen. Im Schulgarten werden zunehmend Pflanzen zur Farbherstellung angebaut. Unter anderem sollen Weihnachtskarten mit pflanzlichen Farben bemalt werden. Außerdem träumen die Junggärtner samt ihrer Lehrerin von einer kleinen Herde Schulschafe. Für das Preisgeld wären ja schon zwei Schafe zu haben - aber vorerst müssen diese Pläne noch konkretisiert werden.

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