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Herman-Hollerith- Zentrum: Besuch der Ministerin

Theresia Bauer informiert sich über Labore und Projekte

Artikel vom 15. Oktober 2018 - 17:36

BÖBLINGEN (red). Einen Informationsbesuch stattete die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer zahlreichen Laboren und Forschungsprojekten im Herman-Hollerith-Zentrum (HHZ) in Böblingen ab. An ihrer Seite waren die Landtagsabgeordnete Thekla Walker und der Böblinger Landrat Roland Bernhard.

ie Ministerin sollte einen Überblick über die Angebote und Projekte am Lehr- und Forschungszentrum der Hochschule Reutlingen bekommen. Ein besonderes Augenmerk galt dabei dem kooperativen Promotionskolleg Services Computing, das gemeinsam mit der Universität Stuttgart betrieben wird. Das Kolleg wird derzeit vom Wissenschaftsministerium mit zwölf Stipendien für Doktoranden gefördert.

Die Ministerin zeigte sich nach ihrem Besuch in Böblingen von dem Lehr- und Forschungsarbeiten am HHZ durchaus beeindruckt: "Der kooperative Gedanke, der hier zum Beispiel in Form des Promotionskollegs gelebt wird, ist zukunftsweisend", so Theresia Bauer. Damit attestiert die Ministerin dem Konzept hinter dem Lehr- und Forschungszentrum großes Potenzial für eine weitere Entwicklung.

Der Rundgang durch diverse Labore wie dem Digital Innovation Labor oder dem Smart Lab zum Thema "Internet of Things" sowie zahlreiche Gespräche mit den Doktoranden des gemeinsamen Promotionskollegs gaben Ministerin Bauer einen Einblick in die Forschungsarbeit am HHZ. Dass am Böblinger Standort der Hochschule Reutlingen innovative Lehrkonzepte entwickelt werden, erklärte Prof. Christian Decker, der ein von den Studierenden entwickeltes digitales Assistenzsystem zur Verbesserung des Lehrens und Lernens vorstellte. Der Präsident der Hochschule Reutlingen, Hendrik Brumme, erläuterte das Konzept der Lehr- und Forschungszentren: "Der starke Verbund aus Hochschule, Universitäten und Firmen mit interdisziplinären Ansatz schafft Synergien und ermöglicht eine intensive Bearbeitung von Forschungsprojekten."

Wie gut das HHZ als eines dieser Lehr- und Forschungszentren arbeite, zeigten die zahlreichen gemeinsamen Forschungsprojekte mit namhaften Unternehmen, sagte der Leiter Alexander Rossmann. Beispiel seien hier die enge Zusammenarbeit mit Bosch, Daimler, IBM, Hewlett-Packard Enterprise oder Kaufland. "Ich wünsche mir auch weiterhin die Unterstützung durch das Land, um das Zentrum dauerhaft zu stärken und auszubauen", ergänzte Landrat Roland Bernhard, die Unternehmen im Landkreis Böblingen sind dringend auf die Spezialisten, angewiesen, die im Herman-Hollerith-Zentrum ausgebildet werden."

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