Auch Inder können Schwaben werden

Kultur im Café Lichtwerk auf der Hulb: Bischof Singh berichtet von der Kinderheim-Arbeit

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    Moderatorin Petra Hahn-Lütjen im Interview mit Bischof Singh Foto: red

Artikel vom 05. Oktober 2018 - 16:18

BÖBLINGEN (red). Rund 120 Gäste kamen zur dritten "Kultur im Café"-Ausgabe im Café Lichtwerk auf der Böblinger Hulb. Das Trio Klezmer-Mol sorgte mit stimmungsvoller Livemusik für eine entspannte After-Work-Atmosphäre.

Im lockeren Interview mit Petra Hahn-Lütjen erzählte Bischof Singh von den in Sindelfingen gegründeten Kinderheimen Nethanja. Und er kommentierte, warum ein geborener Inder durchaus ein Schwabe werden kann, was er selbst sich im Ländle abgeguckt hat.

Er berichtete vom Engagement für die Menschen vor Ort: wie aus Kindern armer Familien mit Zuwendung und Bildung starke Persönlichkeiten werden können, die ihre Welt zum Besseren verändern. "Was zählt, ist die Liebe!" lautete sein Fazit nach einer Begegnung mit Mutter Teresa. Am Ende signierte Bischof Singh noch viele Ausgaben des Namaste-Buchs und stand für Fragen der Gäste lange bereit.

Was jeder als Botschaft des Abends mitnehmen könne? Die Antwort des schwäbischen Inders Bischof Singh ist kurz und klar: Jeder Mensch hat Würde und eine Zukunft verdient.

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