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Blick in die Panzerkaserne

Schüler des Böblinger Max-Planck-Gymnasiums haben US-amerikanische Altersgenossen besucht

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    Die Böblinger und US-amerikanischen Jugendlichen hatten eine gute Zeit miteinander Foto: red

Artikel vom 27. September 2018 - 14:24

BÖBLINGEN (red). Kulturaustausch direkt vor der Haustür: Schüler der 5. und 6. Klasse des bilingualen Zuges am Max-Planck-Gymnasium (MPG) haben die Panzerkaserne in Böblingen besucht - "America live" hieß es an diesem Tag also für die deutschen Jugendlichen zum Abschluss ihres zweijährigen Kurses.

School Liaison Officer Brian Pappas hatte die Begegnung der MPG-Schüler mit amerikanischen Jugendlichen organisiert. Damit setzte er die Zusammenarbeit zwischen dem MPG und den amerikanischen Partnern fort. Bereits in der fünften Klasse konnten die Schüler im Rahmen ihrer bilingualen Zusatzausbildung erste Erfahrungen mit amerikanischen Altersgenossen sammeln.

Die Verständigung fiel damals allerdings noch schwer. Aus mangelnder Sprachkenntnis hatten sich damals manche Schüler hauptsächlich durch eingeübte Phrasen und Gesten verständigt. Seitdem haben sie aber viel dazugelernt und seien mit der Einreise in die Panzerkaserne "internationale Botschafter geworden", wie die MPG-Verantwortlichen schreiben.

Bei typisch amerikanischen Ferienspielen kamen sich die Jugendlichen näher, die letzten Hürden wurden überwunden. Besonders beliebt war dabei das Fangspiel "Ants", bei dem sich die Gefangenen wie eine umgefallene Ameise auf den Boden legen und von den Mitspielern durch den Kontakt mit allen vier Gliedmaßen wieder befreit werden können.

Rückgeld in Dollar als Erinnerung an den Besuch

Während sich die Schüler mit Vorerfahrung noch beim American Football austobten, übten sich andere Schüler in einem Baseball-ähnlichen Spiel namens "Kickball". Anschließend wartete das Fastfood-Menü im Foodcourt des Einkaufszentrums. Dank der Hilfe der amerikanischen Gastgeber gelang die Bestellung reibungslos und alle bekamen das gewünschte Menü inklusive eines Getränks. Gezahlt wurde in Euro; das Rückgeld in Dollar ist für die Schüler eine Erinnerung an die gemeinsame Zeit.

Beim anschließenden Rundgang durch den Schulneubau auf der anderen Seite der Panzerstraße staunten die Böblinger, dass in einer amerikanischen Schule wegen der Ganztagsbetreuung die Räumlichkeiten und Angebote doch sehr anders sind als am MPG. Außerdem unterscheiden sich die Unterrichtsfächer, es gibt zwei Bühnen für Theateraufführungen und sehr viele Sportmöglichkeiten. Schnell waren die dreieinhalb Stunden vergangen, zum Abschluss wurde auf dem Sports Field noch ein Erinnerungsfoto geknipst.

Die Schüler vom MPG haben sich jetzt vorgenommen, noch besser Englisch zu lernen und auch Freundschaften zu schließen, damit die Begegnung eine Fortsetzung finden kann.

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