Ein Bürgerzentrum für das Flugfeld

Gemeinderäte und Kirche ergreifen Initiative

Artikel vom 05. Juli 2018 - 15:18

BÖBLINGEN (red). In einer gemeinsamen Initiative haben der katholische Pastoralreferent Andreas Senn zusammen mit den Böblinger Stadträten Ingrid Stauss, Martin Decker und Florian Wahl einen interfraktionellen Antrag formuliert, in welchem sie die Stadt Böblingen auffordern, ein Bürgerzentrum auf dem Flugfeld zu errichten und zu betreiben: "Nach dem der Wohnungsbau auf dem Flugfeld sich deutlich stärker entwickelt hat, als man in den ursprünglichen Planungen angenommen hatte, ist es unablässig, dass wir für diesen neuen Stadtteil einen Raum für Begegnung und Engagement schaffen. Das wollen wir mit dem Antrag erreichen," so die vier Initiatoren.

Bei den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat stieß dieser Antrag laut Pressemitteilung auf sehr große Resonanz. Der Antrag sei mit den Unterschriften von einer "übergroßen Mehrzahl der Gemeinderäte" an Oberbürgermeister Stefan Belz übergeben worden. "Wenn die Verwaltung diesen Antrag unterstützt und erfolgreich mit dem Zweckverband Flugfeld verhandelt, dürfte bei dieser positiven Resonanz einem Bürgerzentrum nichts mehr im Wege stehen, so die Initiatoren.

Eine erste Initiative, einen Stadtteiltreff oder ein Bürgerzentrum zu errichten, wurde bereits vor mehreren Jahren in den Räumlichkeiten der Flugfeld-KiTa, umgesetzt. Diese Lösung stoße allerdings nun an ihre Grenzen. Ein Stadtteil, in welchem es keinen ausreichenden öffentlichen Raum für Bürgerkommunikation und -aktionen gibt, drohe zu einer anonymen "Schlafstadt" zu werden.

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