Humor: Hurra für Spiegel an Böblinger Bahnhofsunterführung

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    Foto: red

Artikel vom 06. April 2018 - 16:24

BÖBLINGEN (red). Ostern, Auferstehung, Neuanfang. Kaum haben wir den kirchlichen Erinnerungs-Marathon an die Wiedergeburt des himmlischen Abgesandten hinter uns, da stehen wir schon vor einem irdischen Wunder und glauben unseren Augen nicht zu trauen. Schauplatz ist die Flugfeldunterführung. Besser gesagt, die Rampe, die dort hinunterführt. Vor Kurzem haben wir an dieser Stelle beklagt, dass der dortige 90-Grad-Knick ziemlich gefährlich ist, wenn sich auf abschüssigem Terrain Radler, Rollis und Kinderwagen begegnen. Ein Spiegel, fanden wir, wäre an dieser Stelle nicht schlecht. Und siehe da: Plötzlich hängt so ein Teil genau dort, wo es hingehört (Foto: Andreas Schury). Ehrlich gesagt, damit hätten wir nicht gerechnet, schon gar nicht mit diesem Tempo. Schließlich haben wir es an dieser Stelle mit der Bahn zu tun, die, wenn es um die Bahnhöfe geht, bisweilen ihre ICE-Geschwindigkeit drastisch runterreduziert. Deshalb ein großes Dankeschön an die Schienenleute: Das habt Ihr richtig gut gemacht. Oder müssen wir in diesen Zeiten sakraler Besinnung den Dank vielleicht eine Etage höher senden? Auch das fällt uns nicht schwer. Wir brauchen nur zitieren, was uns entfahren ist, als wir zum ersten Mal in den neuen Spiegel geschaut haben: Heiligs Rädle.

(Aus unserer Samstagskolumne "Bonbons")