Jahreskonzert der Chöre am Albert-Einstein Gymnasium

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    Das Veeh-Harfen-Ensemble vom Bodensee, zu Gast beim Chorkonzert des Albert-Einstein-Gymnasiums in Böblingen, begeistert die Zuhörer Foto: Gaetano Di Rosa

"Die Nacht hat die Künstler seit jeher inspiriert." So eröffnete Oliver Dermann, einer der musikalischen Leiter, das Konzert am Albert-Einstein- Gymnasium (AEG). Auf der Bühne standen die Chöre der Schule.

Artikel vom 13. März 2018 - 18:12

BÖBLINGEN (red). An dem musikalischen Himmel glänzte dann ein Stern nach dem anderen, Begeisterung und Inspiration sprangen bei jedem Lied auf das Publikum über.

Die Sänger waren motiviert durch die Nacht und begeisterten mit einer Vielfalt an klassischen Stücken und Volksliedern wie "Celebrate Tonight", "The lion sleeps tonight", "Der Mond ist aufgegangen", "Weißt du wieviel Sternlein stehen" oder die "Hymne a la nuit".

Auf der Liste der Lieder im Programm durften auch ungarische Stücke nicht fehlen: Mit dem Abendlied "Esti dal" und "Ade zur Guten Nacht - A nap nyugodni ter" konnten sich die Zuhörer davon überzeugen, dass die Chöre bestens auf ihre bevorstehende Ungarn-Reise vorbereitet sind.

Einen besonderen Programmpunkt stellte beim Samstagkonzert die Kooperation mit Ensembles der Camphill-Gemeinschaft dar. Seit mehreren Jahren wird der Kontakt zu der Einrichtung für behinderte Menschen am Bodensee gepflegt. Zu Gast waren das Schulorchester und das Veeh-Harfen-Ensemble der Camphill-Schulgemeinschaft Föhrenbühl sowie der Glockenchor der Camphill-Dorfgemeinschaft Hermannsberg. Die gemeinsamen Kompositionen setzten dem Auftritt die "Sternenkrone" auf.

Ein schönes Beispiel einer gelungenen und seit fünf Jahren gelebten Integration und Inklusion mit den jungen Musikern beider Schulen. Dass alles mit viel Spaß, Motivation und hoher Konzentration über die Bühne ging, verantwortet seit jeher die AEG-Musiklehrerin und -Chorleiterin Simone Reißing-Szabo.

Publikum forderte zwei Zugaben

Die neue AEG-Rektorin Grit Steiner, selbst als Leiterin des Unterstufenchores involviert, bedankte sich für den Einsatz aller Beteiligten. Erst nach zwei Zugaben war das Publikum bereit, den Nachhauseweg anzutreten - beschwingt und erfüllt von den Melodien des Konzerts.

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