Aus grün wird gelb-rot: Poco kommt nach Böblingen

Die alte Mömax-Filiale wird in den nächsten Monaten umgerüstet

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    Das alte Mömax-Schild ist schon lange abmontiert, die Fassade in die Jahre gekommen. Foto: jps
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    Das kann nur besser werden: Das Gebäude hat unter dem Leerstand gelitten. Foto: jps
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    Außen noch Mömax, innen schon Poco: Handwerker rüsten den Markt bereits um. Foto: jps
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    Unübersehbar: Mit diesem Transparent sucht Poco seit Kurzem nach neuen Kräften. Foto: jps

Artikel vom 12. April 2017 - 09:53

BÖBLINGEN. (red) Am Kreisverkehr zwischen Wolfgang-Brumme-Allee und Talstraße kündigt sich übergroß ein neues Möbelhaus in Böblingen an: Poco Einrichtungsmärkte sucht noch Mitarbeiter für die Neueröffnung. Damit ist nun offiziell, was bereits seit über einem Jahr in der Branche gemunkelt wurde. Die Nachfolge des knatschgrünen Mömax-Möbelhauses tritt eine Poco-Filiale an.

Derzeit ist noch nicht bekannt, wann der Markt genau eröffnen wird. Auch Details zu den Umbauplänen will der Möbler erst in den nächsten Tagen bekanntgeben. Sicher ist aber schon jetzt, dass mit dem Einzug von Poco ein belebendes Element in das weitgehend brachliegende Einkaufszentrum zurückkehrt. Mömax hat seine Tore im Frühjahr 2016 geschlossen. Damals kündigte der Eigentümer XXXLutz an, insgesamt 17,6 Millionen Euro in einen Mömax-Neubau auf der Hulb investieren zu wollen. 

Gegründet wurde Poco im Jahr 1989 von Peter Pohlmann als "Pohlmann & Co.", woraus sich auch der Markenname ableitet. Im Spanischen bedeutet "poco" soviel wie "etwas weniger", was auch die Unternehmensphilosophie widerspiegelt, schönes Wohnen für weniger Geld anzubieten. Seit 2005 gehört Poco zur österreichischen XXXLutz-Gruppe. Diese wuchs damals laut eigenen Angaben zum zweitgrößten Möbelhändler der Welt nach IKEA. 

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