Ehrungen und Verabschiedungen im Aidlinger Gemeinderat

- Gremium größer und fast zur Hälfte runderneuert

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    Aidlingens Bürgermeister Ekkehard Fauth (links) mit den geehrten oder ausgeschiedenen Gemeinderäten (von links): Dr. Martin Schimmer, Ellen Hemmerich, Ralf Beicht, Gabriele Walter, Joachim Obenaus, Sabine Deeg, Bernd Vetter, Christel Walz, Thomas Rott, Ulrich Eisenhardt, Frank Hagel und Bernd Schaible Foto: Holger Schmidt

Artikel vom 19. Juli 2019 - 18:00

Von Holger Schmidt

AIDLINGEN. Letztmals tagte am Donnerstagabend der Aidlinger Gemeinderat in seiner bisherigen Zusammensetzung. Nach dem Ergebnis der Kommunalwahl scheiden sechs Mitglieder aus. Dafür treten aufgrund von Überhangmandaten bedingt durch die unechte Teilortswahl acht Neugewählte ein. Die Größe des Gremiums vergrößert sich von 21 auf 23.

Bürgermeister Ekkehard Fauth nutzte die Zäsur auch, um einige Jubilare im kommunalen Ehrenamt mit Stelen und Urkunden des Baden-Württembergischen Gemeindetages besonders auszuzeichnen. Auf zehn Jahre im Aidlinger Gemeinderat zurück blicken Ralf Beicht, Bernd Schaible und Bernd Vetter. Genau zwei Jahrzehnte sind es bei Dr. Martin Schirmer sowie bei den beiden Ortsvorstehern aus den Ortsteilen Dachtel und Deufringen, Ulrich Eisenhardt und Christel Walz. Und sogar 30 Jahre dabei sind Frank Hagel und der stellvertretende Bürgermeister Thomas Rott. "Sie haben sich um die Gemeinde Aidlingen und ihre Ortsteile verdient gemacht", dankte der Schultes ihnen und allen anderen Gemeinderätinnen und -räten für "viel Arbeit, Engagement und Herzblut".

In aller Kürze fasste Fauth die prägenden Ereignisse der zu Ende gegangenen Amtszeit zusammen. Von den guten Zeiten für den Haushalt aufgrund üppig sprudelnder Steuern, über die noch immer unter den Nägeln brennende Flüchtlingsunterbringung, bis hin zu Bebauungsplänen, dem unermüdlichen Einsatz für Kindergärten und Schulen, der bald abgeschlossenen Sanierung der Ortsdurchfahrt oder Verbesserungen im ÖPNV spannte sich der Bogen. Alles in allem "fünf erfolgreiche Jahre", auf die man gemeinsam mit Fug und Recht stolz sein könne.

Im am kommenden Montag zu konstituierenden neuen Gemeinderat nicht mehr vertreten sein werden nach mehr oder weniger langer Zugehörigkeit durch Verzicht auf eine erneute Kandidatur oder ein paar Stimmen zu wenig an der Wahlurne: Sabine Deeg, Ellen Hemmerich, Joachim Obenaus, Susanne Rein und Gabriele Walter.

Nach 20 Jahren, davon zehn als Deufringer Ortsvorsteherin nicht mehr an trat Christel Walz. "Es war mir immer eine Ehre, Teil dieses Gremiums zu sein", verabschiedete sie sich von ihren Kolleginnen und Kollegen und wünschte ihren Nachfolgern "Mut und Visionen" für kommende Herausforderungen.

Ekkehard Fauth lobte insbesondere Walz Einsatz im Zusammenhang mit dem 750-jährigen Ortsjubiläum. Die Krone der Deufringer Schnecken sei ihr wahrlich zu Recht verliehen worden und auch den schwierigen Spagat zwischen den Interessen des Ortsteils und der Gesamtgemeinde habe sie "glänzend hinbekommen".

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