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Viel Arbeit im Verborgenen

Artikel vom 20. September 2018 - 15:48

GRAFENAU (hos). Gut 240 000 Euro muss die Gemeinde Grafenau im kommenden Jahr ins Kanalnetz von Döffingen investieren, um Mängel und Schäden zu beseitigen. Für Martin Thüringer auch ein Beitrag zum Umweltschutz. "Das zeigt, was wir tun - auch im Verborgenen", so der Bürgermeister im Gemeinderat am Mittwochabend.

Grundlage für die Sanierungsplanung war eine Kanalbefahrung durch die Firma Beyerle in Zusammenarbeit mit dem Büro InfraConsult in den Gebieten Leislesgraben und Döffingen Mitte. Fazit: Döffingen besitzt ein Kanalnetz, in das investiert werden muss. Besonders im Gebiet Leislesgraben, wo die Untersuchung bereits vor drei Jahren stattgefunden hat, sind Dichtheit, Standsicherheit und sogar Betriebssicherheit des Kanalnetzes durch Wurzeleinwuchs und andere Schäden nicht mehr überall gewährleistet. Da im Leislesgraben die angestrebte Inlinersanierung trotzdem einen zu geringen Umfang hatte, wurde diese zunächst zurückgestellt und nun im Abschnitt 2 mit ausgeschrieben, während die Schäden in offenen Bauweise bereits behoben sind.

Eine offene Komplettsanierung von 230 Metern Leitung in der Rosenstraße wurde wegen Kosten von 675 000 Euro verworfen. "Das ist für unseren Haushalt momentan eine Hausnummer zu groß", erklärte der Schultes. Trotzdem kommen zu den jetzt beschlossenen Mitteln für die Kanalsanierung in absehbarer Zeit weitere hinzu. Denn auch das Abwassernetz auf dem Kapellenberg und in Dätzingen muss noch eingehend auf Schäden und Mängel untersucht werden.

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