Vierbeinige Naturschützer

Schafe und Ziegen weiden auf ökologisch wertvollen Flächen

Artikel vom 04. Mai 2020 - 16:06

SINDELFINGEN (red). Das Amt für Grün und Umwelt der Stadt Sindelfingen gibt bekannt, dass Mitte April wieder mit der Beweidung von geschützten Grünflächen durch Schafe und Ziegen begonnen wurde.

In Sindelfingen werden folgende Wiesen beweidet: Sommerhofenpark, Burghalde und Herrenwäldlesberg, Fressberg, Skihang und Rodelbahn. In Darmsheim sind es die Halbtrockenrasenflächen in den Naturdenkmalen Löchletal, Steinbruch Durst sowie Dagersheimer Berg. In Maichingen werden die Streuobstwiesen rechts und links der Sindelfinger Straße beweidet.

Das Füttern der Tiere ist streng verboten. Auf den Weiden ist ausreichend Futter vorhanden. "Durch eine unsachgemäße Fütterung werden die Tiere krank und können sterben", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. Spaziergänger werden gebeten, Kinder und Hunde von den stromführenden Zäunen fernzuhalten. Mit Rücksicht auf die Weidetiere sind Hunde an die Leine zu nehmen. Wer entdeckt, dass ein Zaun beschädigt ist oder dass Tieren aus ihrem Gehege ausgebrochen sind, wird gebeten, den jeweiligen Tierhalter zu informieren. Dessen Handynummer ist am Weidezaun befestigt.

Die Beweidung durch Schafe und Ziegen dient dem Erhalt der Artenvielfalt auf ökologisch wertvollen Wiesen sowie auf Halbtrockenrasen. Die Tiere bleiben zum Teil bis in den Winter hinein auf den Weideflächen. Mit ihrem Fell sind sie auch gegen nasse und kalte Witterung gut gerüstet. Die Herden gehören mittlerweile zum vertrauten Bild.

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