Erste Masken an Sozialstation übergeben

"Sindelfingen näht für Sindelfingen" läuft gut an - Bei der Verteilung hat der Pflegebereich Vorrang

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    Oberbürgermeister Bernd Vöhringer übergibt Renata Spieler, Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Sindelfingen, die ersten Masken Foto: red

Artikel vom 10. April 2020 - 17:48

SINDELFINGEN (red). Die Stadtverwaltung Sindelfingen hat dazu aufgerufen Masken für Bereiche zu nähen, die einen dringenden Bedarf haben. Bereits rund 500 Masken wurden im Zuge der Aktion "Sindelfingen näht für Sindelfingen" im Rathaus abgegeben. Oberbürgermeister Bernd Vöhringer und Vertreter des Krisenstabs haben der Ökumenischen Sozialstation dringend benötigte Masken übergeben.

Im Zuge der Aktion "Sindelfingen näht für Sindelfingen" konnten seitens Oberbürgermeister Bernd Vöhringer und den operativen Stabsleitern Roland Narr und Rainer Just, bereits erste selbstgenähte Masken an Renata Spieler, die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation Sindelfingen übergeben werden. Erst am Freitag hatte die Stadt ihre Bürger dazu aufgerufen Masken für Sindelfingen zu nähen."Ich bin begeistert: Seit wir zu der Aktion aufgerufen haben, wurden bereits über 500 Masken genäht und bei uns abgegeben. Dank fleißiger Sindelfinger konnten wir so die Ökumenische Sozialstation mit dringend benötigten Masken versorgen. Das zeigt einmal mehr wie gut Sindelfingen zusammenhält und dass die und Sindelfinger füreinander einstehen. Das macht mich unglaublich stolz, danke an alle, die bereits mitgemacht haben", so Oberbürgermeister Bernd Vöhringer.

Ulrike Egenolf, die den Bereich des Krisenstabs leitet, der für Versorgung und Beschaffung verantwortlich ist, ergänzt: "Der Bedarf gerade im Bereich der Sozialdienste und der ambulanten Dienste ist unglaublich hoch, uns erreichen täglich Anfragen nach Material. Wir freuen uns daher sehr, dass die Aktion so schnell in der Not helfen kann und hoffen, dass uns auch weiterhin zahlreiche Maskenspenden erreichen." Auch die Geschäftsführerin der Ökumenischen Sozialstation, Renata Spieler zeigt sich von der Aktion sehr erfreut: "Wir alle wissen wie knapp diese Masken aktuell sind in der Sozialstation können wir sie in vielen Bereichen dringend gebrauchen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Näherinnen und Nähern und freuen uns, wenn die Sindelfinger weiterhin so engagiert mitmachen."

Mit der Aktion "Sindelfingen näht für Sindelfingen" hat die Stadt dazu aufgerufen Masken vor allem für Bereiche zu nähen, die aktuell aufgrund der hohen Nachfrage Gefahr laufen, hinsichtlich medizinischer Produkte zu kurz zu kommen und dringenden Bedarf haben, beispielsweise Sozialdienste und ambulante Dienste, aber auch pflegende Angehörige. Bürger sind aufgerufen Masken zu nähen, auf dem Internetangebot des Lan-des stehen entsprechende Schnittmuster bereit, als Stoffe sind Baumwollstoffe geeignet, die bei 90 Grad gewaschen oder gekocht werden können. Die genähten Masken können von Montag bis Donnerstag von 6 Uhr bis 18 Uhr und Freitag von 6 Uhr bis 16 Uhr im Rathaus am Haupteingang abgegeben werden. Für jene, die zwar Masken nähen, diese jedoch nicht abgeben können, kann ab zehn Masken auch eine Abholung organisiert werden. Ein Termin kann über die Corona-Hotline vereinbart werden.

Die Masken werden von der Stadt nach Bedarf verteilt. Die Stadt bittet dabei um Verständnis dafür, dass aufgrund des hohen und dringlichen Bedarfs im Pflegebereich vorerst darüber hinausgehende Einzelanfragen noch nicht bedient werden können. Sobald der Bedarf in diesem Sektor gedeckt ist, wird die Stadt darüber informieren, dass auch an Einzelpersonen Masken ausgegeben werden können.

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