Unterrieden-Team sahnen gewaltig ab

Zwei Titel und ein zweiter Platz bei den Landesmeisterschaften im Technologiewettbewerb "Formel 1 in der Schule"

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    Kleinste Feinheiten entscheiden über den Sieg: die "Pink Penguins", Landesmeister in der Juniorklasse, beim Start ihres Mini-Formel-1-Fahrzeugs Foto: LipsiART

Zweimal Gold und einmal Silber gewannen die Teams des Gymnasiums Unterrieden Sindelfingen (GUS) bei der Baden-Württemberg-Meisterschaft 2019 im Technologiewettbewerb "Formel 1 in der Schule" in Untergruppenbach.

Artikel vom 08. März 2019 - 15:18

SINDELFINGEN (red). Bei den Senioren (Altersklasse 15 bis 19 Jahre) holte das Team "Fusion" den Titel. Landesmeister bei den Junioren (Altersklasse 11 bis 14 Jahre) wurde wie im Vorjahr das Team "Pink Penguins"; Vizemeister wurde hier ebenfalls wie im Jahr davor das Team "INOvation". Das Team "Eagels" kam auf den fünften Platz.

Ein weiterer Erfolg ist der Sieg in den Knock-out-Rennen, den das Team "Fusion" eingefahren hat. Dieser Sonderpreis ist ein Wanderpokal und bleibt damit ein weiteres Jahr am "Unterrieden". Auch viele andere Sonderpreise räumten die GUS-Teams ab: Konstruktionspreis (bestes Fahrzeug) - "Fusion"; Konstruktionspreis (bestes Fahrzeug Junior) - "Pink Penguins; Beste mündliche Präsentation Junior - "Pink Penguins"; Bestes Portfolio - "Fusion"; Bestes Porfolio Junior - "Pink Penguins"; Bester Teamstand - "Fusion"; Bester Teamstand Junior - "INOvation".

Jetzt heißt es Daumendrücken für die Gewinnerteams, die nun zur Deutschen Meisterschaft am 10./11. Mai in die "Autostadt" in Wolfsburg fahren dürfen. Für das Team "Fusion" geht es dabei um die Chance, sich für die Weltmeisterschaft im September zu qualifizieren. Für die "Pink Penguins" geht es darum, den Deutschen Meistertitel zu verteidigen.

Das Team "Fusion" vertritt nicht nur das Gymnasium Unterrieden, sondern noch weitere vier Schulen, verteilt über ganz Baden-Württemberg. "Fusion" ist bei diesem Wettbewerb das vielleicht erste Kooperationsteam aus fünf Schulen und fünf ver-

Im Team "Fusion" sind Schüler von fünf Schulen vertreten

schiedenen Städten, heißt es in einer Pressemitteilung der Schule. Die Teammitglieder sind Henry Wacker vom Schiller-Gymnasium in Offenburg, Magnus Hornstein vom Lichtenstern-Gymnasium in Bietigheim-Bissingen, Niklas Abraham vom Schönbuch-Gymnasium Holzgerlingen, Jonathan Notter vom Schickhardt-Gymnasium in Herrenberg und Jascha Fricker vom GUS. Kennengelernt haben sie sich auf der Science Academy Baden-Württemberg im Sommer 2018.

"Formel 1 in Schools" ist der größte internationale und multidisziplinäre Jugend-Technologiewettbewerb, an dem Schüler zwischen elf und 19 Jahren aus mehr als 40 Ländern teilnehmen. Mit Hilfe einer CAD/CAM-Software wird am Computer ein circa 20 Zentimeter langes Formel-1-Modellauto entwickelt und konstruiert, das später mit einer CO2-Patrone betrieben wird. Bei dem Wettbewerb zählt jedoch nicht nur die Zeit, die das Auto für die 20 Meter lange Rennstrecke im direkten Vergleich gegen andere Teams benötigt, sondern die Juroren bewerten auch die Team-Box, die mündliche Präsentation, die Konstruktion und das Portfolio.

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