Vorstand gewählt und über erste Projekte diskutiert

Neuer Jugendgemeinderat in Sindelfingen nimmt Arbeit auf

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    Der neue Vorstand des Jugendgemeinderats (v. l.): Martin Wenger, Maximilian Pfeffer, Arif Salim Göler, Tom Klotz Foto: red

Artikel vom 05. Februar 2019 - 17:00

SINDELFINGEN (red). Auf seiner Klausurtagung tagte der neue Jugendgemeinderat der Stadt Sindelfingen kürzlich erstmals und er wählte bei dieser Gelegenheit einen neuen Vorstand. Vorsitzender ist Arif Salim Göler aus dem Sonderwahlbezirk. Die weiteren Vorstandsmitglieder des Jugendgemeinderats sind Tom Klotz (Pfarrwiesen-Gymnasium), Max Pfeffer (Stiftsgymnasium) und Martin Wenger (Sonderwahlbezirk).

Der neue Jugendgemeinderat wurde vom 12. bis zum 16. November an den einzelnen städtischen Schulen und in einem Sonderwahlbezirk, in dem Jugendlichen zwischen zwölf und 18 Jahren zusammengefasst sind, die keine städtische Schule besuchen, gewählt. OB Bernd Vöhringer setzte ihn 12. Dezember ins Amt ein. Die 24 gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Jugendlichen trafen sich in der Landesakademie für Jugendbildung in Weil der Stadt, um sich auf ihre Amtszeit vorzubereiten. Dazu zählte auch die Wahl des neuen Vorstands.

Für 16 Jugendlichen ist es die erste Amtszeit im Jugendgemeinderat. Sie meisten von ihnen kannten sich vor dem Klausurwochenende nicht. Dementsprechend starteten die Jugendlichen mit Kennenlernspielen und Teambuilding-Programmen in das Wochenende. Danach gab es theoretischen Input und die Neuen tauschten sich mit ehemaligen Jugendräten aus. Nach einer Einführung in das Projektmanagement starteten die Jugendlichen mit der Planung konkreter Projekte. So sind für 2019 eine Fortsetzung der Jobbörse für Jugendliche, eine Veranstaltung mit einem politischen Kabarettisten und Projekte für Jugendliche im öffentlichen Raum angedacht. Einen besonderen Schwerpunkt möchten die Jugendlichen auf die Öffentlichkeitsarbeit und Social Media legen. Ebenfalls möchten die Jugendlichen künftig weiterhin in den Gremien der Stadt vertreten sein und sich an kommunalpolitischen Entscheidungen beteiligen.

Besonders interessant war für die Jugendlichen der Austausch mit OB Vöhringer. Dabei beschäftigte die Jugendlichen ein breites Spektrum an Themen - vom Floschenstadion über die Tiefgaragensanierung bis zum Ärztemangel.

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