Verkehrsbefragung richtet sich an 7500 Haushalte

Forschungsprojekt "Mobilität in Städten" der Uni Dresden

Artikel vom 20. Dezember 2018 - 18:24

SINDELFINGEN (red). Sindelfingen ist eine von 120 Städten, die 2019 an dem Forschungsprojekt "Mobilität in Städten" der TU Dresden teilnehmen. 7500 Sindelfinger Haushalte sind dazu aufgerufen, sich zu beteiligen und über ihr Mobilitätsverhalten zu berichten. "Ziel ist es, die Basis für eine noch bedarfsgerechtere Verkehrsplanung zu erhalten", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Mit Beginn des Jahres 2019 startet die Technische Universität Dresden mit Unterstützung der Stadt Sindelfingen eine Haushaltsbefragung zur alltäglichen Mobilität der Bevölkerung in Sindelfingen. Die Untersuchung ist Teil des Forschungsprojektes "Mobilität in Städten", das in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden gleichzeitig läuft. Das Projekt soll wichtige Erkenntnisse und Grunddaten für die örtliche und regionale Verkehrsplanung liefern.

Die 7500 stichprobenartig ermittelten Haushalte aus Sindelfingen werden je nach Wunsch telefonisch oder online zur Verkehrsmittelnutzung im Alltag und den zurückgelegten Entfernungen befragt. Da die Voraussetzungen für die Mobilität individuell sehr unterschiedlich sein können, wird beispielsweise auch nach Führerscheinbesitz, Erreichbarkeit von Haltestellen und dem Zeitaufwand für die täglichen Wege gefragt.

Die Befragung beginnt im Januar 2019 und läuft über zwölf Monate. Die ausgewählten Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und in dem sie um ihre Mitwirkung gebeten werden. Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Mit der Durchführung der Erhebung hat die TU Dresden das Leipziger Institut Omnitrend GmbH beauftragt. Dort werden alle Daten erfasst, anonymisiert und zur Auswertung an die Uni übergeben. "Die Einhaltung der Bestimmungen des Datenschutzes ist dabei jederzeit gewährleistet", verspricht die Stadt.

Baubürgermeisterin Corinna Clemens verdeutlicht, dass "nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger die notwendigen Grundlagendaten gewonnen werden können, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind. Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Teilnahme an der Befragung.". Auch Personen, die nur selten unterwegs sind, werden zur Mitwirkung aufgerufen, da das Verkehrsverhalten der gesamten Wohnbevölkerung in all seinen Ausprägungen erfasst werden soll.

Verwandte Artikel