Ohne Austausch geraten Philatelisten rasch aufs Abstellgleis

Württembergischen Philatelistenverein zeichnet Jürgen Rassmann von der Sammlergruppe Sindelfingen aus

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    Mistele (li.) mit Jürgen Rassmann Foto: red

Artikel vom 14. Dezember 2018 - 17:42

SINDELFINGEN (red). Die Sammlergruppe Sindelfingen des 1882 gegründeten Württembergischen Philatelistenvereins (WPhV) traf sich zum Jahresausklang in der Gaststätte "Zum Besawirt". Sowohl Anfängern als auch fortgeschrittenen Briefmarkensammlern riet Gruppenleiter Siegfried Mistele, das Marktgeschehen zu verfolgen und sich zu spezialisieren. Tipps für den Sammlungsaufbau erhalte man beim Gedankenaustausch mit Kollegen vom Sammlertreff. Das sei auch der beste Ort, um doppelte Marken gegen fehlende zu tauschen.

Briefmarkenfreunde, die im stillen Kämmerlein ihrem Hobby nachgingen, werde empfohlen, Kontakt zu organisierten Phila-telisten zu suchen, um nicht auf ein Abstellgleis zu geraten. Zu fast jedem Tauschabend des WPhV kämen auch vereinslose Sammler, die Standardmaterial verkaufen wollten, und ratsuchende Erben, die für einen Dachboden-Fund oder Opas Abo-Material Abnehmer suchten.

Enttäuschungen seien vorprogrammiert, wenn sich vermeintlich hochkarätige Sammlungen als Massenware erwiesen, so Mistele. Spitzenwerte dagegen seien nach wie vor gesucht und angemessen verkäuflich.

Der Umzug des Vereins im vorigen Jahr vom Tauschlokal Haus der Donauschwaben ins Ernst-Schäfer-Haus habe sich bewährt. Das Tauschgeschehen sei weiterhin lebhaft und das Gästeinteresse groß.

Der frühere Gruppenleiter des Sammlertreffs, Jürgen Rassmann, wurde für sein zehnjähriges Wirken in dieser Position vom WPhV mit einer Urkunde und einem Sachgeschenk geehrt.

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