Skate-Anlage am Glaspalast wird erweitert

Pumptrack soll das Angebot abrunden - Stadt Sindelfingen investiert dafür 137 000 Euro

  • img

Seit 2001 gibt es die Skate-Anlage am Glaspalast. Sie erfreut sich großer Beliebtheit in der Szene. Jetzt erweitert sie die Stadt um einen Pumptrack, einen asphaltierten Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. 137 000 Euro kostet der Spaß.

Artikel vom 05. Oktober 2018 - 15:36

Von Werner Held

SINDELFINGEN. Vor anderthalb Jahren meldeten Nutzer der Skate-Anlage der Verwaltung Missstände an Rampen und Asphaltbelägen. Man kam überein, die Optimierung der Anlage in einem Workshop zu diskutieren. Dabei stellte sich heraus, dass die Anlage auch nach fast 20 Jahren grundsätzlich noch funktionsfähig ist, wenn man die Schäden an den Rampen ausmerzt. Das Skater-Paradies wird von Zwölf- bis 25-Jährigen genutzt. Immer wieder kommt es zu Konflikten, weil kleine Kinder mit ihren Laufrädern den Cracks auf den Rampen im Weg rumstehen. Diese Konflikte ließen sich verringern, wenn die Anlage größer wäre, sodass sich "Profis" und "Amateure" aus dem Weg gehen können.

Eine Ergänzung des Angebots ist bereits erfolgt: Die 2010 am Goldbach errichtete Minirampe wurde an den Glaspalast versetzt, weil sie an ihrem alten Standort kaum genutzt wurde. Jetzt soll die Skate-Anlage noch um ein Pumptrack erweitert werden. Das ist ein kleines Velodrom. Die Asphalt bahn hat Steilkurven, Wellen und Sprünge. "Sie kann mit allem befahren werden, was

Für alles, was Räder und Rollen hat

Räder oder Rollen hat", sagte Christine Hemme vom Amt für Grün und Umwelt, als sie das Projekt im Jugend- und Sozialausschuss vorstellte. Dementsprechend stößt sie bei Mountainbike- und BMX-Fahrern, Skateboardern, Inlineskatern und Laufradfahrern gleichermaßen auf Begeisterung.

Rund 137 000 Euro hat das Amt für Grün und Umwelt für den Pumptrack, der mit einer der bestehenden Boxen verbunden werden soll, veranschlagt. Darin enthalten ist die Verlegung des Streetball-Platzes, damit die 450 Quadratmeter messende Asphaltbahn auch genug Platz hat. Die Mitglieder des Jugend- und Sozialausschusses hatten nichts dagegen einzuwenden. Das Amt möchte den Untergrund noch in diesem Jahr bereiten lassen, sodass der Pumptrack im Frühjahr installiert und im Mai zur Benutzung frei gegeben werden kann. Oberbürgermeister Bernd Vöhringer bezeichnete das Projekt als Ausfluss "erfolgreicher Jugendbeteiligung".

Verwandte Artikel