1000-Euro-Spende für das "Kinderlachen"

Für die Junior-Firma "MAPsle" vom Goldberg-Gymnasium Sindelfingen geht ein erfolgreiches Jahr zu Ende

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    Hat ein Jahr lang erfolgreich Schulmäppchen und Utensilos aus alten Landkarten produziert: die Schülerfirma MAPsle Foto: red

Artikel vom 12. Juli 2018 - 15:18

SINDELFINGEN (red). Kürzlich fand im Westsaal des Goldberg-Gymnasiums Sindelfingen (GGS) die zweite und zugleich letzte Aktionärsversammlung der Junior-Firma MAPsle statt.

Die Firma wurde im September 2017 gegründet und bestand aus elf Schülerinnen und Schülern der elften Klasse. Betreut wurden sie von den Lehrerinnen Julia Schmid-Bender und Krista Eichler und vom IW-Junior-Programm. Utensilos und Mäppchen aus alten Schullandkarten des GGS waren die Produkte dieser Schülerfirma.

Im Fokus der Aktionärsversammlung stand die Gewinnauszahlung der Aktien an die Aktionäre und die anschließende Firmenauflösung. In einer Präsentation wurde über das letzte Firmenhalbjahr - zum Beispiel über den Firmenbesuch auf der h+h cologne, die Junior-Messe im Sindelfinger Stern-Center oder die Schulverkäufe - informiert. Im Laufe des Firmenjahres vervierfachte sich der Wert einer MAPsle-Aktie. Somit machte jeder Aktionär einen Gewinn von 30 Euro.

Für die Aktionäre bestand nun die Möglichkeit, ihren Gewinn an das ausgesuchte Spendenprojekt zu spenden oder ihn zu behalten. "Nach dem Motto: ,Schüler helfen Schülern' haben wir uns als Firma entschieden, unseren Gewinn an die Hilfsorganisation ,Kinderlachen' zu spenden", erklärten Ina Riethmüller und Sarah Nerz, die beiden Firmenvorstände. "Kinderlachen" unterstützt kranke und hilfsbedürftige Kinder im Alter von null bis 17 Jahren in Deutschland mit Sachspenden oder verschiedenen Aktionen. "Die Spendensumme beträgt mittlerweile über 1000 Euro", so die Junior-Firma in einer Pressemitteilung.

Nach Danksagungen an alle unterstützenden Helfer der Firma wurde mit einem Buffet und Sekt der Erfolg der Junior-Firma MAPsle gefeiert.

"Das war eine tolle, kreative Firma. Schade, dass die Firma nun aufgelöst wird", bedauerten viele der Besucher am Goldberg- Gymnasium.

Das gilt natürlich auch für die elf Firmen-"Macher(innen)" Filipe Albuquerque, Francesca Rolf, Nicola Wohlschlager, Pauline Dittrich, Nicholas Berner, Krista Eichler, Sarah Nerz, Ina Riethmüller, Jolyne Schmitt, Sana Petersen und Julia Schmid-Bender.

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