Sozialarbeit am GGS jetzt auf Dauer

Böblingen beteiligt sich ab Januar an Finanzierung

Artikel vom 11. Juli 2018 - 17:18

SINDELFINGEN (wrh). 1992 hat die Stadt Sindelfingen an der Hauptschule im Klostergarten die erste Stelle für Schulsozialarbeit geschaffen. Im Laufe der Jahre sind alle Schulen in städtischer Trägerschaft mit diesem Angebot ausgestattet worden. Als letzte Schule hat das Goldberg-Gymnasium (GGS) im September 2015 Schulsozialarbeit bekommen. Dort hat es deshalb so lange gedauert, weil sich Sindelfingen und Böblingen, die das GGS gemeinsam tragen, über die Finanzierung uneins waren. Am Ende hatte Sindelfingen genug von dem Gerangel und finanzierte die 50-Prozent-Stelle allen.

Wie in den anderen Schulen war auch die Stelle am GGS zunächst auf drei Jahre befristet. Jetzt steht sie zur Umwandlung in eine Dauerstelle an. Dass das geschieht, steht für die Sindelfinger Stadträte außer Frage. Und jetzt kann die Sindelfingen sogar damit rechnen, dass auch Böblingen einen Teil der Kosten übernimmt. Der Böblinger Gemeinderat hat nämlich kürzlich die Förderung der Schulsozialarbeit neu geregelt. Die Nachbarstadt wird sich ab 1. Januar 2019 an der Finanzierung der Sozialarbeiterstelle am GGS so beteiligen, wie es ihrem Anteil an der Verbandsumlage entspricht.

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