Schulprojekt: Eine zuckersüße "Fairführung"

Schülerinnen und Schüler der Gottlieb-Daimler-Schule gestalten Sindelfinger Banderolen für faire Schokolade

  • img
    In vier "Sindelfingen"-Designvarianten erhältlich: die Fairtrade-Schokolade Foto: red

Artikel vom 10. Juni 2017 - 10:00

SINDELFINGEN (red). Ab sofort ist fairer Genuss in Sindelfingen noch attraktiver: Schülerinnen und Schüler der Gottlieb-Daimler-Schule 2 haben auf Anregung der Sindelfinger Fairtrade-Steuerungsgruppe Banderolen im Sindelfingen-Layout für fair gehandelte Schokolade entworfen. Die Schokoladentäfelchen sind ab sofort für einen Euro in den Weltläden erhältlich.

Insgesamt vier schicke Designs

Insgesamt vier schicke Designs haben die Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr das Berufskolleg für Mediendesign der Gottlieb-Daimler-Schule 2 abschließen, im Zuge des Projekts gestaltet. In Arbeitsgruppen hatten sie sich dazu mit dem Thema "Fairer Handel" beschäftigt und sich Gedanken darüber gemacht, wie man mit jungen und frischen Designs fair gehandelte Schokolade auch für die jüngere Zielgruppe noch attraktiver machen kann.

"Das Ergebnis ist nicht nur eine schöne Referenz in den Bewerbungsmappen der Jugendlichen, sondern hat auch die Steuerungsgruppe Fairtrade überzeugt, heißt es in einer Pressemitteilung: Ab sofort zieren vier der Designs fair gehandelte Schokolade in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Die Tafeln sind für einen Euro pro Stück im Weltladen Sindelfingen, Corbeil-Essonnes-Platz 10, und im Weltladen Maichingen, Laurentiusstraße 28, erhältlich und eignen sich durch den Sindelfingen-Bezug auch sehr gut als Gast- oder Anerkennungsgeschenk.

Fairer Handel in Sindelfingen: über 30 Jahre alt

In Sindelfingen blickt der faire Handel auf eine über 30-jährige Geschichte zurück: Im Juli 1985 wurde der Weltladen Sindelfingen gegründet. 2013 erhielt die Stadt den Titel "Fairtrade-Stadt". Die Steuerungsgruppe "Fairer Handel" hat sich zum Ziel gesetzt, die Nachfrage und das Angebot an fairen Produkten in der Stadt zu steigern.

Die Produkte des fairen Handels stehen für nachhaltiges Wirtschaften, fairen Umgang mit den Rohstoffproduzenten, Vermeidung von Kinderarbeit sowie faire Bezahlung. Durch den Kauf fair gehandelter Schokolade werden beispielsweise kleinbäuerliche Kakao-Produzenten in Afrika und Südamerika gezielt gestärkt. "Weil ihre Arbeit und ihre Produkte angemessen bezahlt werden, können sie sich eine stabile Existenz aufbauen", heißt es abschließend.

Verwandte Artikel