Naturnahe Gärten und Balkone

Für eine größere Artenvielfalt

Artikel vom 16. Mai 2019 - 18:18

RENNINGEN. Gärtnern im Einklang mit der Natur, das ist ein Trend, der seit vielen Jahren anhält. Erst einmal geht es dabei um den Anbau von Obst und Gemüse in den Gärten, aber auch auf Terrassen und Balkonen in Kübeln und Kästen. Selbst angebaute und geerntete Kohlrabi, Tomaten oder Gurken sind einfach was Feines, genauso das Beerenobst, seien es Johannisbeeren, Stachelbeeren oder Himbeeren.

Hier geht es darum, mit einer richtigen Sortenwahl und der perfekten Kulturtechnik den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln überflüssig zu machen. Aber auch bei den Zierpflanzen im Garten und auf Balkon und Terrasse können wir einiges für die Natur tun. Artenreiche, vielfältige Pflanzungen, die den Bienen, Wildbienen und anderen Insekten möglichst das ganze Jahr über eine gleichmäßige Nahrungsquelle bieten sind eine wichtige Grundlage für die Erhaltung der Artenvielfalt. Denn klar ist, ohne Bienen und Wildbienen gibt es keine vernünftigen Ernteerträge beim Obst. Aber auch Menschen, die keinen Garten haben, sondern nur ein paar Kästen oder Kübel auf Balkon und Terrasse, können mit entsprechender Pflanzenauswahl einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.

Ziel des Vortrages am heutigen Freitag ist es, ohne Belehrungen, erhobenen Zeigefinger oder gar Ideologie zu zeigen, wie einfach es ist, der Natur Gutes zu tun, ohne auf Genuss oder tolle Blumenpracht zu verzichten. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Bürgerhaus.

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