Vortrag über Knochenschwund

Artikel vom 16. September 2018 - 21:00

LEONBERG (red). Wenn der Mensch auf die Welt kommt, verfügt er über 300 Knochen. Weil viele davon zusammenwachsen, hat ein Erwachsener noch 206 davon. Doch je älter der Mensch wird, desto mehr verändert sich die Knochenstruktur. Mehr als ein Viertel aller Deutschen über 50 Jahren leidet Hochrechnungen zufolge unter Osteoporose; dabei sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren davon betroffen.

Bei Osteoporose schwindet die Knochenmasse, man wird anfälliger für Brüche aller Art, etwa an den Wirbelkörpern der Wirbelsäule, am Oberschenkelhals oder am Handgelenk. Die häufigsten Ursachen sind eine ungenügende Knochenbildung in jungen Jahren und ein schneller Abbau von Knochenmasse im Alter. Hormonelle Störungen, Bewegungsmangel, Medikamente können die Erkrankung auslösen.

Am Dienstag, 25. September, um 19 Uhr spricht Privat-Dozent Dr. Michael Sarkar, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Krankenhaus Leonberg, über Ursachen der Krankheit, Möglichkeiten der Vorbeugung und moderne Behandlungsmöglichkeiten. Im Anschluss steht der Chefarzt für Rückfragen zur Verfügung. Die mit Unterstützung des Fördervereins für das Krankenhaus Leonberg organisierte Veranstaltung findet im Krankenhaus Leonberg (Mehrzweckraum im EG) statt.

Die Vortragsreihe wird am Dienstag, 23. Oktober, mit den beiden Vorträgen "Durchblutungsstörungen der Becken- und Beingefäße" und "Radiologische Therapiemöglichkeiten bei Gefäßverschlüssen" fortgesetzt.

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