Schäfer: Deutsche Bahn bedankte sich für Hoeneß-Reisen

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    Der deutsche Fußballtrainer Winfried Schäfer bei einem Interview. Foto: Farshid-Motahari Bina/dpa/Archivbild

Artikel vom 09. April 2020 - 15:29

Karlsruhe (dpa) - Winfried Schäfer hat die Transferpolitik seines Ex-Clubs Karlsruher SC teils deutlich kritisiert. «Leider wird auch in Karlsruhe seit vielen Jahren weder geduldig noch wirtschaftlich sinnvoll gehandelt. Das fängt bei der Zusammenstellung des Kaders an», sagte der 70-Jährige am Donnerstag im Interview von spox.com und goal.com. «Wir haben damals viele Eigengewächse hochgezogen, unser Hauptsponsor war der Nachwuchs. Heute werden teilweise Transfers getätigt, bei denen ich nur den Kopf schütteln kann.» Schäfer hatte den heutigen Fußball-Zweitligisten von 1986 bis 1998 trainiert. Damals betreute er unter anderen Spieler wie Oliver Kahn oder Mehmet Scholl, die vom FC Bayern München abgeworben wurden. «Die Deutsche Bahn hat sich mal bei uns bedankt, weil Uli Hoeneß mit seinem Trainer so oft nach Karlsruhe gekommen ist, um uns unsere Spieler abzuwerben», erzählte Schäfer.