Im Südwesten sterben die wenigsten Menschen an Krebs

Artikel vom 09. Oktober 2019 - 15:55

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Krebs-Sterberate ist nach Zahlen der Techniker Krankenkasse im bundesweiten Vergleich in Baden-Württemberg am niedrigsten. Wie die «Stuttgarter Nachrichten» und die «Stuttgarter Zeitung» (Donnerstag) berichteten, sind im Jahr 2017 im Südwesten bezogen auf 100 000 Einwohner 227 Krebskranke gestorben. Der Bundesdurchschnitt liege bei 258 Menschen. In Sachsen-Anhalt sei die Zahl mit 294 Sterbefällen je 100 000 Einwohner am höchsten. Zudem erkrankten in Baden-Württemberg auch weniger Menschen an Krebs als im Bundesdurchschnitt, wie es von der Krankenkasse auf Anfrage weiter hieß. 2017 seien im Südwesten rund 1400 Menschen auf 100 000 Einwohner mit Krebs im Krankenhaus behandelt worden, im Bundesdurchschnitt waren es 1630. Ein Grund für die niedrigen Zahlen im Südwesten sei vor allem die Tatsache, dass hier vergleichsweise wenig Menschen rauchten, sagte der Leiter des Epidemiologischen Krebsregisters am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, Volker Arndt.