Zeitung: Grün-Schwarz streitet um Schulleiter-Reform

Artikel vom 18. Januar 2019 - 17:55

Stuttgart (dpa/lsw) - Die grün-schwarzen Regierungsfraktionen im Landtag streiten um letzte Details einer Reform, die die Lage der Schulleiter verbessern soll. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hat ein Konzept vorgelegt, über das es aber noch Uneinigkeit gibt, wie die «Südwest Presse» (Samstag) berichtet. Im Kern gehe es um die Frage, wie groß Grundschulen mindestens sein müssen, ab der die Leiter mehr Geld bekommen sollen. Eisenmanns Plan sieht nach Angaben der Zeitung vor, die Besoldung für Rektoren von Grundschulen ab 40 Schülern von A12 nach A13 zu erhöhen. Die CDU will, dass auch Rektoren an kleineren Schulen mit weniger als 40 Schülern profitieren. Den Grünen wiederum ist die Grenze von 40 Schülern zu niedrig. Schulleiterstellen gelten als unattraktiv, weil sie mit großer Verantwortung und viel Arbeit verbunden sind - bei nur geringen Gehaltssteigerungen im Vergleich zu normalen Lehrern.