Gericht klärt weiteres Vorgehen im Fall der VW-Anlegerklagen

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    Ein Auspuff eines Volkswagens, das Verwaltungshochhaus des VW-Werks im Hintergrund. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Artikel vom 12. September 2018 - 01:12

Stuttgart (dpa/lsw) - In der juristischen Auseinandersetzung um den Diesel-Abgasskandal bei VW stellt das Landgericht Stuttgart heute die Weichen für den weiteren Verlauf des Verfahrens. Etliche Prominente aus der Autobranche sind für die kommenden Wochen als Zeugen geladen, wollen aber die Aussage verweigern. Ob sie das dürfen, muss der Richter gegebenenfalls in sogenannten Zwischenstreiten entscheiden. Fraglich ist außerdem, welche Bedeutung das am Montag begonnene Musterverfahren von VW-Anlegern am Oberlandesgericht Braunschweig für die Stuttgarter Fälle haben wird. Das Landgericht verhandelt die Schadenersatzklagen von Anlegern gegen die VW-Dachgesellschaft Porsche SE. Die Kläger werfen der Holding vor, sie zu spät über den Dieselskandal und dessen finanzielle Folgen für VW informiert zu haben. Die Porsche SE weist - wie VW selbst - die Vorwürfe zurück.