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Alufolie im Gesicht

Arbeitsgruppe "OHG for Future" setzt sich mit kreativer Fotokampagne für Mülltrennung ein

Alte Alufolie auf der Nase, Verpackungsabfall auf der Stirn - eigentlich sind Schüler und Lehrer des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) in Böblingen andere Fotos von sich gewohnt. Doch Jugendliche wie Erwachsene hatten den Mut, sich mit Müll im Gesicht ablichten zu lassen. Sie gehören der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft (AG) "OHG for Future" an.

Artikel vom 06. November 2019 - 19:32

Von Rebekka Stelter

"Die Fotos sollen zeigen, wie wir die Welt behandeln. Gleichzeitig zeigen sie die Selbstzerstörung, die wir durch unsere Müllproduktion betreiben", erläutern die AG-Mitglieder. Als kreativer Appell an die ganze Schulgemeinschaft hängen die Fotografien großflächig im Flur der Schule aus. Die AG möchte alle Schüler und Lehrer motivieren, sich bei der Mülltrennung zu beteiligen.

Geht es nach den Mitgliedern, dann soll die Fotoaktion lediglich der Startschuss für weitere Projekte sein. Sie haben es sich zum Ziel gesetzt, durch kleinere und größere Aktionen auch in Zukunft bei möglichst vielen Schülern und Lehrern ein Bewusstsein für das Thema Mülltrennung und Umweltschutz zu schaffen. Alle können etwas zur Verbesserung der Umwelt beitragen, so die AG: "Wir wünschen uns eine Welt, in der wir leben können, ohne uns so viele Sorgen zu machen." Wichtig sei es den Mitgliedern von "OHG for Future", dass alle, auch diejenigen, die nicht Teil des Teams sind, jederzeit Ideen und Vorschläge einbringen können.

Die ganze Schülerschaft zu motivieren, ist gar nicht so einfach. "Aber Mülltrennung funktioniert eben nur dann, wenn alle mitmachen", so Fin Wolschke. Also wollen er und seine Mitstreiter weiter um ihr Anliegen werben.