Verdi: Trotz Warnstreiks ist Notverkehr gesichert

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    Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Artikel vom 23. Oktober 2020 - 08:22

Karlsruhe (dpa/lsw) - Der Warnstreik bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) geht auch an diesem Freitag weiter. Einige Busse und Bahnen könnten dadurch ausfallen. Auf die Fahrgäste dürften die Arbeitsniederlegungen aber größtenteils keine Auswirkungen haben, betonte am Morgen ein Verdi-Sprecher. Der Notbetrieb sei gesichert. Am Donnerstag hatten die VBK den Bahn- und Busbetrieb am Vormittag eingestellt, weil sie durch eine «gezielte Bestreikung» wichtiger Bereiche einen sicheren Bahn- und Busbetrieb nicht mehr gewährleistet sahen. Die Stadtbahnen und Busse der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft waren davon aber nicht betroffen. Der Warnstreik findet im Rahmen der Manteltarifrunde im kommunalen Nahverkehr TV-N Baden-Württemberg statt. Für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr fordert die Gewerkschaft unter anderem Entlastungstage, bessere Überstundenregelungen und mehr Urlaubsgeld. Die Beschäftigten in den sieben Verkehrsbetrieben und beim Rhein-Neckar-Verkehr (RNV) sind aber von den parallel stattfindenden Entgeltverhandlungen für den öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen auch betroffen.