Die Kreisstraße wurde im Zuge der Sanierung von fünf auf sieben Meter Breite erweitert. Foto: Simon Granville

Nach rund einem Jahr Bauzeit soll auf der Kreisstraße zwischen Flacht und Mönsheim wieder der Verkehr rollen. Unumstritten war das Sanierungsprojekt mit Radweg nicht.

Bald ist es soweit: Über die Kreisstraße zwischen Flacht und die Landesstraße 1134 in Richtung Mönsheim wird demnächst, nach gut einjähriger Bauzeit, wieder der Verkehr rollen. Am 27. Januar wollen die beiden Landräte Roland Bernhard (Landkreis Böblingen) und Bastian Rosenau (Enzkreis) das zwei Kilometer lange Teilstück bis zur Südzufahrt zur Firma Porsche in Weissach-Flacht für den Verkehr wieder offiziell freigeben. Dann ist die kurvige und hügelige Strecke, die zum großen Teil im Enzkreis liegt, statt fünf Meter nun sieben Meter breit. Dazu kommen 1,5 Meter breite Bankette auf beiden Seiten.

Private Grundstücke betroffen – einige Eigentümer klagten

Den Baumaßnahmen für die sogenannte Porschestraße vorausgegangen sind nicht nur lange Diskussionen über die hohen Kosten von acht Millionen Euro, von denen 3,5 Millionen über Fördergelder finanziert werden, sondern auch über die Inanspruchnahme von privaten Flächen. Zahlreiche Grundstückseigentümer wehrten sich dagegen, einige von ihnen auf dem Klageweg. Mittlerweile seien „die letzten Hindernisse ausgeräumt“, teilt der Enzkreis mit. Man habe den Eindruck, dass in Mönsheim „in der Angelegenheit inzwischen ebenfalls Ruhe eingekehrt zu sein“ scheint. Alle Klageverfahren sind laut dem Enzkreis abgeschlossen.

Zum Gesamtpaket des Projekts gehört auch ein neuer Radweg zwischen der Landesstraße 1134 und der Kreisstraße 4569, der auf einem bestehenden Wirtschaftsweg angelegt wurde. Dieser soll eine Lücke im Radwegenetz BW schließen. Gegner hatten eingewandt, dass es hier gar keinen Radweg gebe und deshalb an dieser Stelle auch keine Lücke zu schließen sei.